Ein Leuchtturm für Kleinhüningen

Ein Leuchtturm für Kleinhüningen

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Teaserbild-Quelle: PD

Basel will hoch hinaus – zumindest wenn es nach der Organisation „Pro Leuchtturm Basel“ geht. Denn nachdem in Zürich seit Kurzem an der Limmat ein Hafenkran maritime Atmosphäre verströmt, soll in  Kleinhüningen ein 132 Meter hoher Leuchtturm am Rhein für eine Meeresbrise sorgen.

Quelle: 
PD
So stellen sich die Architekten den Leuchtturm von Kleinhüningen vor.

Bei dem Projekt aus der Feder des Basler Büros Himmelsbach & Gardani handelt es sich um einen Leuchtturm, der auch als solcher funktioniert. Allerdings sind im Turm neben der Wohn- und Arbeitsstätte des Leuchtturmwärters auch ein Hotel, Ateliers sowie zwei Restaurants vorgesehen. Zum Projekt gehört des Weiteren die Gestaltung des Hafenareals und des Rheinufers. Das neue Wahrzeichen von Basel werde den Namen der Stadt vom Dreiländereck aus in die Welt tragen, prophezeiht „Pro Leuchtturm Basel“ in der Medienmitteilung zum ambitionierten Bauvorhaben.

Hinter der Organsiation steckt Louis Conzett, der das Projekt initiiert hat und auch verantwortlich für die Umsetzung des Projekts bis zur Fertigstellung des Baus zeichnen will. Er ist überzeugt, dass das Projekt zur Wirtschaftsförderung beiträgt und veweist neben dem Tourismus auf den sich  rasant entwickelnden Flusskreuzfahrtmarktes sowie den Hafen-Warenumsatzes. Dies werde dazu beitragen, Basel national und international einen neuen Stellenwert zu verleihen, so Louis Conzett.

Der Turm ist privat finanziert. Wie Conzett gegenüber „bazonline“ erklärte, stehen die Investoren bereit. Die Kosten von 110 Millionen Franken für den Turm sollen bereits gedeckt und nur abhängig von der Baubewilligung sein. Bereits Mitte Juni sollen die Namen der Investoren veröffentlicht sowie das Baugesuch eingereicht werden… (mai)

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