Ein „Klotz“ in der Schwebe

Ein „Klotz“ in der Schwebe

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Verläuft alles reibungslos, könnten die Bauarbeiten zum 53 Meter hohen Hochhaus in Köniz 2012 starten. Doch zurzeit sind vier Einsprachen gegen das Projekt hängig.
 
Im März sagten die Könizer Stimmberechtigten „Ja“ zur Baureglementsänderung, damit Ex-Oerlikon-Bührle-Chef Hans Widmer die 90 Millionen schwere Wohnüberbauung in Wabern realisieren kann. Für die Architektur zeichnet das Basler Büro Buchner und Bründler verantwortlich, die den Schweizer Pavillon für die Weltausstellung in Shanghai entworfen haben. Trotz des Jas des Stimmvolks stösst 17-stöckige Hochhaus der Architekten, das Teil des Projektes ist, nicht nur auf Begeisterung: Zurzeit sind insgesamt vier Beschwerden gegen das Projekt hängig. Dies berichtet die „Berner Zeitung“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Dass das Amt für Gemeinden und Raumordnung die Einsprachen gut heisst, ist unwahrscheinlich wie Gemeinderätin Katrin Sedlmayer gegenüber der „Berner Zeitung“ erklärte. Ziehen die Einsprecher ihre Beschwerde nicht weiter, könnte bis Ende Jahr die Überbauungsordnung aufgelegt und 2011 schliesslich das Baugesuch eingereicht werden. Baustart wäre im Jahr 2012.
 
Doch noch ist alles in der Schwebe. Bevor das AGR nicht entschieden hat, will auch das Komitee „Kein Klotz in Kleinwabern“ nicht darüber befinden, wie man weiter vorgehen will. Je nachdem, wie das AGR entscheide, schaue man weiter, wird Barbara Periard, Komitteemitglied und Gründerin der gleichnamigen Facebookgruppe zitiert. Auch beim Heimatschutz tönt es ähnlich. Man sei zu Gesprächen bereit. (mai)