Ein Hochhaus setzt Massstäbe

Ein Hochhaus setzt Massstäbe

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Teaserbild-Quelle: zvg
Auf dem früheren Stücki-Areal in Schlieren fand das Plattenfest für zwei neue Gebäude im Minergie-Eco-Standard statt, ein Wohn- und Gewerbehaus und ein Wohnhochhaus. Letzteres soll sogar neue Massstäbe setzen.
 
 
Gegen 80 Millionen Franken beträgt das Investitionsvolumen der zwei neuen Gebäude in Schlieren bei Zürich, bei denen heute das Plattenfest gefeiert wurde: Im noch feuchten Beton einer Platte des Erdgeschossenes hinterliessen die Projektverantwortlichen ihre Handabdrücke. Bis 2013 sollen die beiden Bauten des Projektes "Am Rietpark" abgeschlossen sein.
 
Der Investor Credit Suisse Real Estate Fund Green Property baut auf dem früheren Stücki-Areal zum einen ein gemischt genutztes Gebäude mit 62 Wohnungen auf sieben Obergeschossen (4946 Quadratmeter Wohnfläche) und Gewerbe- und Verkaufsflächen im Erdgeschoss. Bei den Wohnungen haben die Architekten Galli und Rudolf aus Zürich einen Mix aus Maisonette-Einheiten, Geschosswohnungen und Wohnateliers geschaffen. Der Neubau, im Minergie-Eco-Standard erstellt, kostet 34,7 Millionen Franken.
 

Hochhaus als Pionier

Beim zweiten Bauvorhaben handelt es sich um ein 15-stöckiges Hochhaus nach Plänen des Architekten Dietrich Schwarz. Es umfasst 83 Wohneinheiten mit einer Gesamtfläche von 7100 Quadratmetern. Auch das Hochhaus wird im Minergie-Eco-Standard gebaut. Jean-Claude Maissen, Fonds-Manager der Credit Suisse Green Property, will aber noch mehr: "Wir streben die Minergie-P-Eco-Zertifizierung an. Womit es das erste Wohnhochhaus der Schweiz in diesem Standard wäre."
 
Der Green Property-Fonds der CS investiert 44,7 Millionen Franken in dieses Hochhaus. "Damit unterstreicht er seine Pionierfunktion als führendes Anlagegefäss für nachhaltige und zukunftweisende Immobilien", so Maissen weiter.
 

Hohe Hürde

Das Green Propery-Label hat die Credit Suisse zusammen mit dem Ingenieur- und Planungsbüro Amstein und Walthert in Zürich entwickelt. Es ist das erste Nachhaltigkeitsrating, das eine gesamtheitliche Beurteilung eines Gebäudes ermöglicht, nach den Kriterien Nutzung, Infrastruktur, Energie, Materialien und Lebenszyklus.
 
Eine der ersten Bauten, die nach dem neuen strengen Rating errichtet wurden, ist das spektakuläre Scheibenhochhaus „Uptown“ in Zug, das vor wenigen Tagen eröffnet wurde. (bk)