Ein Gitter für Kehrricht

Ein Gitter für Kehrricht

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Ein filigraner Gitterzaun soll künftig die Winterthurer Kehrrichtverwertungsanlage schmücken. Aus dem Projektwettbewerb zur Neugestaltung der Anlage in der Grüze ging das Team um die Künstlerin Katja Schenker und die Pool Architekten als Sieger hervor.
 
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Zur Erneuerung der KVA gehört auch ein Kunstprojekt.
 
Die Kehrichtverwertungsanlage Scheidegg soll umfassend erneuert werden. Zudem soll auf dem Vorgelände eine künstlerische Intervention stattfinden und die Promenade, die Fussgänger- und Veloverbindung zwischen Kronau- und St. Gallerstrasse beim Bahnhof Grüze temporär neu gestaltet werden.
 
Dazu veranstaltete die Stadt einen Wettbewerb. In einer Vorauswahl wurden acht Teams zur Bearbeitung der Aufgabe eingeladen. Das Team, das sich aus der Künstlerin Katja Schenker den Pool Architekten, Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten und den Deuring + Oehninger Bauingenieure zusammensetzt, konnte sich mit seinem Vorschlag „Kerberos“ gegen die übrigen Bewerber durchsetzen.
 
Das Projekt sieht einen pfostenlosen Gittermatten-Zaun vor, der durch mechanische Einwirkung „dreidimensional deformiert“ ist. Der mit einfachen Mitteln gestaltete, barock anmutende Zaun verleihe dem transparenten Gittermaterial eine sowohl inhaltliche als auch räumliche Tiefe, heisst es dazu in der Mitteilung der Stadt. Das scheinbar Fragile werde fast zu einer Art Sockelbegrenzung der Anlage. – Das Projekt soll 2013 realisiert werden. (mai/mgt)