Ein chinesischer Strohhut für Kunst

Ein chinesischer Strohhut für Kunst

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Das mehr als 10'000 Quadratmeter grosse und rund 70 Millionen Euro teure Museum Centre Pompidou-Metz ist eröffnet. Verantwortlich für den spektakulär anmutenden Bau sind die Architekten Shigeru Ban und Jean de Gastines.
 
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Für das geschwungen Dach zeichnete Shigeru Ban verantwortlich.
 
Im Jahr 2006 starteten die Bauarbeiten zum ausgefallenen Bau. Das geschwungene, weisse Dach, das das Gebäude wie ein gewelltes Zelt überspannt, besteht aus einer gigantischen Holzkonstruktion von einer Gesamtfläche von 8'000 Quadratmetern. An ihrem höchsten Punkt misst sie 77 Meter. Zum ausgefallenen Dach inspirierte die Architekten Shigeru Ban und Jean de Gastines ein traditioneller chinesischer Strohhut. Dies zeigt sich an der Holzkonstruktion, die an das Geflecht eines solchen Hutes erinnert.
 
 
Die neue Kunsthalle im elsässischen Metz wird keine eigene Sammlung besitzen, sondern auf den Fundus des Pariser Mutterhauses zurückgreifen. Dieses verfügt über mehr als 65'000 Werke. Die Kollektion des Centre Pompidou gilt als grösste Sammlung zeitgenössischer und moderner Kunst Europas. (mai)
 
Veranstaltungstipp: Vom 12. bis 16. Mai finden Tage der offenen Tür statt; die Besucher können die spektakuläre Architektur des Bauwerks bei freiem Eintritt entdecken und sind gleichzeitig zur kostenlosen Besichtigung der Eröffnungs-Ausstellung "Chefs-d’œuvre?" eingeladen.   Weitere Informationen: www.centrepompidou-metz.fr