Die Wende sichern

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Mit dem Aktionsplan „Koordinierte Energieforschung Schweiz“ will der Bundesrat in den Jahren 2013 bis 2016 die Energieforschung stärken. Zentraler Bestandteil ist der Aufbau von Forschungszentren. Zwei von ihnen nehmen dieses Jahr die Arbeit auf.

Die vom Bundesrat beschlossene Energiestrategie 2050 setzt den grundlegenden Umbau des Schweizer Energiesystems voraus. Die Umstellung auf erneuerbare Energien gilt es gezielt voranzutreiben, ohne dass dabei die Stromversorgung gefährdet wird. Deshalb hat der Bund den Aktionsplan «Koordinierte Energieforschung Schweiz» ins Leben gerufen, mit dem er die Energieforschung in den Jahren 2013 bis 2016 unterstützen will. Zentraler Bestandteil des Aktionsplans ist der Aufbau mehrerer interuniversitärer Forschungskompetenzzentren, der Swiss Competence Centers for Energy Research (SCCER). Mit diesen sollen Probleme, die durch die Energiewende entstehen, rasch gelöst und gleichzeitig Innovationen vorangetrieben werden.

Die Kompetenzzentren widmen sich sieben Aktionsfeldern: Effizienz, Netze, Energiesysteme, Speicherung, Strombereitstellung, Ökonomie und Umwelt, Mobilität und Biomasse. Mit der Errichtung der Zentren ist die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) beauftragt. Diese schrieb die Aktionsfelder bereits im Mai aus. Insgesamt haben sich acht potenzielle Kompetenzzentren für die zu besetzenden Aktionsfelder beworben.

Wie jetzt bekannt wurde, konnte die KTI zwei Gesuchen aus den Aktionsfeldern Speicherung und Strombereitstellung die Bewilligung erteilen. Das Steuerungskomitee, das aus Vertretern der KTI und des Schweizerischen Nationalfonds SNF besteht, folgt demnach den Empfehlungen eines international zusammengesetzten Evaluationspanels unter der Führung von Andreas Umbach, Präsident und Chief Executive Officer von Landis+Gyr AG. Die zwei bewilligten Kompetenzzentren können ihren Betrieb voraussichtlich ab Mitte November aufnehmen. (ffi/mgt)