Die Schweiz hat beim Breitbandnetz die Nase vorn

Die Schweiz hat beim Breitbandnetz die Nase vorn

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99 Prozent der Schweizer Haushalte verfügen über einen Internetanschluss mit einer Bandbreite von mindestens 30 Megabit pro Sekunde. Das sei ein internationaler Spitzenwert, teilt Suissedigital, der Wirtschaftsverband der Schweizer Kommunikationsnetze, mit.

Massgeblich zu verdanken sei dies den Glasfaserkabelnetzen, die auch ländliche Regionen mit schnellem Internet versorgten, heisst es weiter. So werden in ländlichen Regionen knapp 90 Prozent der Haushalte mit einem Breitbandanschluss von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) versorgt. Zum Vergleich: In der EU liegt dieser Wert bei knapp 28 Prozent. Dies geht aus einer Studie hervor, die im Auftrag der EU-Kommission für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien erstellt worden ist. Daten geliefert haben der Verband Glasfasernetz Schweiz und die Mitglieder von Suissedigital.

„Die Studie zeigt, dass diese erfreulichen Ergebnisse massgeblich auf den Breitbandausbau der Glasfaserkabelnetze zurückzuführen sind“, sagt Simon Osterwalder, Geschäftsführer von Suissedigital. - Die bei Suissedigital zusammengeschlossenen Glasfaserkabelnetze bieten in ihren Versorgungsgebieten, auch im ländlichen Raum Bandbreiten mit mindestens 150 Mbit/s an. (mai/sda)