Die Schweiz fährt ganz vorn

Die Schweiz fährt ganz vorn

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Teaserbild-Quelle: SBB
Die Schweiz investiert europaweit – bezogen auf die Einwohnerzahl – am meisten ins Schienennetz. An zweiter Stelle folgt Österreich. Auf dem dritten Platz liegt Grossbritannien. Das Schlusslicht bildet Deutschland. Dies geht aus einer Studie über weltweite Finanz- und Investitionsbudgets der Beratungsfirma SCI Verkehr hervor, die von der Allianz pro Schiene ausgewertet wurde.
 
Laut der Studie investierte die Schweiz im vergangenen Jahr 284 Millionen Euro (rund 426 Franken) pro Kopf und Österreich gab mit 205 Euro pro Einwohner am zweit meisten Geld aus. Beide Länder steckten deutlich mehr Geld in die Schiene als in die Strasse, heisst es in einer Pressemitteilung der Allianz pro Schiene. Nur drei weitere Länder geben mehr als 100 Euro aus: Grossbritannien wendete 136 Euro, die Niederlande 105 Euro und Schweden 104 Euro auf. Deutschland gab am wenigsten aus, gerade mal 47 Euro pro Kopf.
 
Das gleiche Bild ergebe sich, wenn die Investitionsbereitschaft für die Schiene auf die Wirtschaft bezogen werde, ist dazu in der aktuellen Ausgabe der „Neuen Zürcher Zeitung“ zu lesen. Gemessen am Bruttoinlandprodukt liege die Schweiz ebenfall weit vorne in Europa, Deutschland liege knapp vor der Türkei am Schluss.
 
Weltweit bilden übrigens China und Russenland die Spitze. Laut der Allianz pro Schiene flossen in China insgesamt 79 Milliarden Euro in die Schienen-Infrastruktur.
 
Die Allianz pro Schiene ist ein Bündnis zur Förderung des Öffentlichen Verkehrs in Deutschland und wird unter anderm von der Deutschen Bahn, sowie von der Bahn- und Bauindustrie unterstützt. (mai)