Die Miss-Wahl lässt grüssen

Die Miss-Wahl lässt grüssen

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Teaserbild-Quelle: Georg Aerni / zvg
Die Stadt Zürich hat elf Projekte zu „guten Bauten“ gekürt. Sie waren von der Fachjury unter dem Vorsitz von Stadtrat André Odermatt aus über 100 Objekten ausgewählt worden. Parallel dazu wurde erstmals auch ein Publikumspreis vergeben.
 
 
Beim Publikumspreis konnte die Bevölkerung in einer Online-Abstimmung entscheiden, welche Stadtzürcher Bauwerk zu den „guten Bauten“ gehört. Die Wahl des Publikums fiel auf die umgebauten Viaduktbögen in Zürich-West.
 
Für die Auszeichnung „gute Bauten“, welche die Stadt seit 1945 alljährlich verleiht, hatte die Fachjury aus rund 100 Projekten deren 32 in die engere Wahl einbezogen. Schliesslich wurden Elf Bauten ausgezeichnet, vier davon sind Objekte der Stadt: die Wohnsiedlung Werdwies, das wegen seiner hohen Baukosten vieldiskutierte Schulhaus Leutschenbach, das Museum Rietberg und die Tramhaltestelle Limmatplatz.
 
Ebenfalls mit einer Bronzetafel und einer Urkunde ausgezeichnet wurden das SIA-Haus an der Selnaustrasse, die Wohnüberbauung Aspholz der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich, die ABZ-Siedlung Wolfswinkel, die Wohnsiedlung Werdwies, die Seniorenresidenz Spirigarten, das Mehrfamilienhaus Rondo und das Wohn- und Geschäftshaus Selnau.
 
Die grosse Zahl der Anerkennungen entspreche der hohen Bautätigkeit der letzten Jahre, sagte Jurypräsident André Odermatt. (zvg)