„Die Baumag hat eine nationale Ausstrahlung“

„Die Baumag hat eine nationale Ausstrahlung“

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Teaserbild-Quelle: Bild: Stefan Breitenmoser

Messeleiter Andreas Hauenstein zieht am vorletzten Tag der Baumaschinen-Messe Baumag in Luzern eine positive Zwischenbilanz. Zufrieden kann er aber erst sein, wenn auch alle anderen zufrieden sind.

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Bild: Stefan Breitenmoser
Messeleiter Andreas Hauenstein ist mit dem Verlauf der diesjährigen Baumaschinen-Messe Baumag in Luzern rundum zufrieden.


Zu Beginn gleich zurück an den Anfang: Ist die Messe wirklich komplett ausgebucht?

Das ist so. Bereits im Oktober haben wir die letzten Plätze verkauft. Es kamen aber bis kurz vor Messebeginn immer wieder Anfragen, die wir leider ablehnen mussten, da wir schlicht und ergreifend keinen Platz mehr hatten.

Nun läuft die Messe seit drei Tagen. Wie sieht ihre Zwischenbilanz aus?
Sehr gut. Wir hatten einen super Donnerstag mit wesentlich mehr Besuchern als noch vor zwei Jahren. Der Freitag war auch sehr gut, und heute läuft es so weiter. Wenn ich mich bei den Ausstellern umhöre, kriege ich nur positives Feedback. Alle sind sehr zufrieden.

Was sind aus Ihrer Sicht die Highlights der diesjährigen Baumag?
Ein Highlight ist in erster Linie, dass wir eine super Messe haben, die sehr gut besucht ist und die Aussteller zufriedenstellt. Aber dazu gehört natürlich wie immer der Mini-Bagger-Wettbewerb des Baublatts. Ein weiteres Highlight ist das Schaumauern, bei welchem die mitunter besten Maurer-Lehrlinge der Schweiz zusammen mit dem Schweizermeister unter fast wettkampfähnlichen Bedingungen trainieren können. Interessant ist aber sicherlich auch die Sonderschau Betonrückbau in der Halle 1, in deren Rahmen neun Firmen und der Schweizerische Verband der Betonbohr- und Betonschneidunternehmungen ihre Möglichkeiten, Fähigkeiten und Maschinen zeigen, die es braucht, um ein Gebäude rückzubauen.

Sie haben die neue Halle 1 erwähnt, auf die man dieses Jahr erstmals zurückgreifen kann. Was für Erfahrungen haben sie damit gemacht?
Nur positive. Der Neubau wertet das ganze Messe-Gelände auf. Auch das Forum vorne ist eine massive Verbesserung, da es multifunktional – beispielsweise für Verbandssitzungen oder Generalversammlungen – genutzt werden kann. Für die Aussteller ist aber die neue Halle 1, welche die alte Holzhalle ersetzt hat, sicher eine super Sache. Jeder Aussteller schätzt es, wenn er sich in einer solch top-modernen Halle, die alle Möglichkeiten in Bezug auf Standhöhe und ähnliches bietet, aufhalten und präsentieren kann.

Wie schätzen Sie den Stellenwert der Baumag innerhalb der Baubranche ein?
Die Baumag hat dazumal sehr regional begonnen – mit wenig Fläche, vielleicht einer zur Hälfte gefüllten Halle. Heute brauchen wir alle Hallen inklusive Freigelände. Nur schon das zeigt, dass die Baumag mittlerweile eine nationale Ausstrahlung hat. Die Baumag ist heute ein Begriff und bei den Besuchern beliebt.

Die Baumag dauert nun noch einen Tag. Was muss passieren, damit Sie mit der Messe zufrieden sind?
Für mich war es eine gute Baumag, wenn ich am Schluss mit den Ausstellern ein paar Worte wechseln und feststellen kann, dass alle zufrieden sind. Wenn ich das Feedback erhalte, dass man gute Kontakte geknüpft und gute Geschäfte getätigt hat, dann bin ich zufrieden, und dann war es auch eine gute Baumag. (Interview: Stefan Breitenmoser)