Die Bau München präsentiert sich 2019 im XXL-Format

Die Bau München präsentiert sich 2019 im XXL-Format

Die Bau München präsentiert sich 2019 im XXL-Format

Mit den neuen Messehallen wächst die Ausstellungsfläche der Bau auf rund 200 000 Quadratmeter. Die Messe in München ist damit so gross wie noch nie zuvor. Rund 2200 Aussteller aus 45 Ländern präsentieren Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand.

Wenn sich am 14. Januar 2019 die Tore der Bau öffnen, werden die 18 Hallen bis auf den letzten Quadratmeter ausgebucht sein. Der Flächenzuwachs wird für einen neuen Ausstellerrekord sorgen. Etwa 40 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland, was gegenüber 2017 ein Plus von sechs Prozent bedeutet. Laut der Veranstalterin, der Messe München, stehen die Chancen gut, dass die Marke von 250 000 Besuchern übertroffen werden kann.

Der neue Ausstellungsbereich Licht/Smart Building ergänzt erstmals das gewerkeübergreifende Portfolio der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme. Die Integration des Themas Licht ist aus der Sicht von Projektleiter Mirko Arend eine logische Konsequenz: "Das Thema Lichtkonzept spielt eine immer grössere Rolle im Gesamtkonzept eines Gebäudes. In unserem neuen Ausstellungsbereich verbinden wir das Thema Licht mit dem Thema Gebäudeautomation. Es geht um Licht­lenkung, Lichtsteuerung, Lichtkonzepte, Tageslicht versus Kunstlicht. Dieses neue Segment wird auch ein Bindeglied sein zu bereits bestehenden Bereichen wie Fassadensysteme, Fenster und Türen oder Energietechnik."

Neues Digital Village

Die beiden neuen Hallen bringen auch einige Änderungen in der Hallenstruktur mit sich. So rückt der Ausstellungsbereich Glas von der Halle C2 in die Halle C3. Die Bau-IT, Europas grösste Bausoftware-Schau, zieht von der Halle C3 in die neue Halle C5 um. Der neue Ausstellungsbereich Licht/Smart Building belegt die Halle C2 und umfasst Sonnenschutzsysteme, Tageslichtführung, Lichtbänder und -kuppeln, Kunstlichtkonzepte, Gebäudeautomation und -steuerung sowie Aufzüge.

Neu ist auch das Digital Village in der Halle C5. Es bringt erstmals digitale Initiativen der Bau-Industrie mit aktuellen Entwicklungen der Softwarebranche zusammen. Ausgewählte Start-ups präsentieren hier ihre Produkte und Geschäftsideen. Die beste digitale Idee für die Zukunft des Bauens wird prämiert.

Foren und Sonderschauen

Neben der Ausstellung bietet die Bau 2019 wieder ein Rahmenprogramm aus Foren und Sonderschauen. Die kostenlosen Messeforen bieten Vorträge rund um Planung und Architektur. In den drei Foren gibt es täglich wechselnde Themen, die sich an den Leitthemen der Bau orientieren. Referenten sind unabhängige Experten aus aller Welt, darunter bekannte Namen wie die deutsche Lichtdesignerin Ulrike Brandi oder die niederländischen Architekten Nathalie de Vries und Kees Christiaanse. Alle Vorträge werden simultan übersetzt.

Auch die Sonderschauen wenden sich in erster Linie an Planer und Ingenieure. Das IFT Rosenheim zeigt am Beispiel einer Wohn- und Arbeit-welt den Einsatz intelligenter Bauelemente, Antriebe, Sensoren sowie Sicherheitssysteme. Der Fokus liegt auf der einfachen Anwendung, der Installation sowie dem sicheren Umgang mit den Anforderungen, Nachweisen und Sicherheitseinrichtungen für Bauelemente mit elektrischem Antrieb. Weitere Partner bei den Sonderschauen sind die Fraunhofer Allianz Bau, die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) sowie die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT).

Expertenrunden mit Handwerkern und Architekten

Im neuen "Treffpunkt Handwerk" wird es wieder Expertenrunden mit Handwerkern und Architekten geben. Nachmittags erwarten die Messebesucher hier Vorträge zu brisanten Themen der Branche.

Bereits zum vierten Mal schlägt das Trainingscamp des Nationalteams des Deutschen Baugewerbes sein Lager auf der Bau auf. Deutschlands beste Handwerker bereiten sich hier auf die Berufsweltmeisterschaft World Skills vor, die im August 2019 im russischen Kasan stattfindet.

Die Bau spricht alle an, die am Planen und Bauen beteiligt sind. Den grössten Anteil der Besucher stellt nach wie vor das Bau- und Ausbaugewerbe mit 37 Prozent. Stark vertreten ist traditionell der Baustoffhandel und andere Handel mit 30 Prozent. Die Gruppe der Planer, Architekten und Bauingenieure hat in den vergangenen Jahren rasant zugelegt. Sie stellt inzwischen 26 Prozent der Besucher. Drei Prozent der Besucher kommen aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, vier Prozent aus dem Forschungs- und Hochschulbereich. (stg/mgt)