Der Franken macht Hilti zu schaffen

Der Franken macht Hilti zu schaffen

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Der Umsatz des Bauindustrie-Zulieferers Hilti für das Jahr 2015 ist um 2,5 Prozent auf 4,384 Milliarden Franken gesunken. In Lokalwährungen resultierte jedoch ein Plus von 5,8 Prozent.

Hilti hat ein „anspruchsvolles“ Geschäftsjahr hinter sich, wie es in einer Mitteilung heisst. Die massive Frankenaufwertung und volatile Märkte – insbesondere in den Wachstumsregionen – habe 2015 dazu gemacht. Aber CEO Christoph Loos ist angesichts dieser Umstände zufrieden mit der Umsatzsteigerung um 5,8 Prozent auf 4,384 Milliarden Franken. Das gilt allerdings nur in Lokalwährungen. Loos sagt denn auch: „Weniger erfreulich ist, dass wir durch die Umrechnung in Schweizer Franken mehr als acht Prozentpunkte an Wachstum verlieren. So gesehen sank er nämlich gegenüber 2014 um 113 Millionen Franken.

Aufgesplittet in die Märkte, in denen die Hilti-Gruppe tätig ist, resultiert in Europa eine Umsatzsteigerung (in Lokalwährungen) um 4,2 Prozent, laut Mitteilung in erster Linie gestützt von der positiven Entwicklung in Nordeuropa. Auch im südlichen Teil des Kontinents erzielte das Unternehmen nach einigen schwierigen Jahren wieder ein leichtes Wachstum.

Eine deutliche Steigerung ist in der Region Nordamerika (plus 10,2 Prozent) zu verzeichnen. Dort habe sich die Baukonjunktur letztes Jahr weiterhin robust gezeigt, heisst es.

Für Asien/Pazifik sowie Lateinamerika vermeldet Hilti gegenüber 2014 eine Zunahme um drei Prozent beziehungsweise 7,7 Prozent. Ebenfalls auf Wachstumskurs blieb letztes Jahr die Region Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika mit einem Plus von 7,5 Prozent.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, habe Hilti 2015 an seiner Vorwärtsstrategie festgehalten und weiter in Innovationen und den Aufbau von Vertriebskapazitäten investiert. „Dadurch konnten wir in den letzten Monaten unser Umsatzwachstum beschleunigen. Diesen Kurs wollen wir 2016 beibehalten und unsere Marktanteile ausbauen“, so Loos. (mt/pd)