Der bunte Stapel und die elegante Skyline

Der bunte Stapel und die elegante Skyline

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Das Biomuseo von Frank Gehry im Jahr 2013 (flickr.com, F Delventhal, CC)

Panama-Stadt hat sich in den letzten Jahren zu einer Bankenmetropole mit hohen Türmen entwickelt. Nun hat sich zur funkelnden Glitzer-Skyline ein schreiend bunter Stapel hinzugesellt: das letzten Herbst eröffnete Biomuseo beim Amador-Damm von Frank Gehry – ein willkommener Farbklecks.

Das Biomuseo von Frank Gehry im Jahr 2013 (flickr.com, F Delventhal, CC)

Seit der Überwindung der Finanzkrise hat sich Panama-Stadt zu einer wahren Metropole gemausert. Gleichsam aus dem Nichts hat sich dieses – so die NZZ – „Hochhausgebirge“ erhoben. Wohn- und Hoteltürme wie der ohrförmige Trump-Tower (284 Meter hoch) prägen die „eleganteste Skyline von Lateinamerika“. Panama glitzert und funkelt. Was zur Festigung des grossstädtischen Selbstbewusstseins noch gefehlt habe, sei ein Gebäude von touristischem Interesse gewesen. Mit dem Biomuseo, entworfen von Frank Gehry, ist diese Lücke geschlossen worden. Doch das Bauwerk, das letzten Herbst eröffnet wurde, fügt sich so gar nicht in die Skyline ein, sieht es doch aus wie auf- und ineinandergestapelte Container aus und kommt schreiend bunt in Gelb, Rot, Blau, Grün und Orange daher. Man mag das Naturmuseum schön finden oder nicht – ein Hingucker ist es auf jeden Fall. (mt)