Der Bahnhof unter dem Bahnhof

Der Bahnhof unter dem Bahnhof

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Teaserbild-Quelle: zvg
In einem Jahr sollen die ersten Züge durch den neuen Bahnhof Löwenstrasse und den Weinbergtunnel in Zürich rollen. Bis dahin müssen noch die bahntechnischen Anlagen eingebaut und Inbetriebnahme-Tests durchgeführt werden. Das „baublatt“ war vor Ort.

Die Zahlen beeindrucken: 2 Milliarden Franken Investitionskosten, bis zu 700 Arbeiter auf der Baustelle und rund 7 Jahre Bauzeit. Die Durchmesserlinie Zürich ist nebst der Neat die wohl grösste Infrastruktur-Baustelle der Schweiz. Sie soll die Ostschweiz näher an die Romandie und Oerlikon näher an Altstetten bringen. Und ganz nebenbei – quasi als positiver Nebeneffekt – avanciert das ShopVille Zürich durch den Ausbau zu einem der grössten Shoppingcenter der Schweiz.

«Die grösste Herausforderung war und ist, das Budget und den Terminplan einzuhalten. Beides ist knapp bemessen und ambitiös, momentan sieht es aber so aus, als ob wir bei beidem eine Punktlandung hinlegen werden», erklärt Gesamtprojektleiter Roland Kobel. Er leitet das Projekt seit dem Spatenstich 2007 und wird dies wohl auch bis zur definitiven Fertigstellung 2016 tun. Der neue Bahnhof Löwenstrasse wird indes bereits in einem Jahr eröffnet. «Wir sehen momentan zwar das figurative Licht am Ende des Tunnels. Doch es gibt noch viel zu tun, damit wir die Durchmesserlinie tatsächlich im Juni 2014 in Betrieb nehmen können», so Kobel.

Das „baublatt“ hat im neuen Bahnhof Löwenstrasse und im Weinbergtunnel einige Impressionen gesammelt. Ein ausführlicher Bericht ist im aktuellen „baublatt“ (2013/25) zu finden. (bre)