CO2-Einsparpotenziale bei Verkehr und Gebäuden

CO2-Einsparpotenziale bei Verkehr und Gebäuden

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Teaserbild-Quelle: Bild: Blödmannsgehilfe, pixelio
Beim Verkehr und bei Gebäuden könnte am meisten CO2 eingespart werden. Dies geht aus dem Bericht „Kosten und Potenzial der Reduktion von Treibhausgasen in der Schweiz“ hervor, den der Bundesrat vor kurzem genehmigt hat.
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Grünere, umfweltfreundlichere Häuser helfen CO2 zu senken.

Im Sektor Verkehr und bei den Wohngebäuden liessen sich bis 2020 jeweils rund drei Millionen Tonnen CO2 einsparen. Im Dienstleistungssektor beträgt das Reduktionspotenzial rund eine Million Tonnen CO2, in der Industrie etwa 0,4 Millionen Tonnen. Damit dies möglich wird, braucht es laut Bericht vor allem verbesserte Gebäudehüllen und Forschritte bei der Effizienz von Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen und Geräten.

Ergreift die Schweiz zusätzliche Massnahmen, entstehen gemäss Bericht gegenüber heute Mehrkosten: Pro eingesparte Tonne CO2 bedeutet dies für den Sektor Wohngebäude 150 Franken, für den Verkehr 182 Franken sowie für Industrie und Dienstleistungen bei 320 Franken. Allerdings sollen diese Kosten langfristig abnehmen.

Der Bericht ist eine Premiere, weil mit ihm erstmals eine ganzheitliche Betrachtung der Einsparpotenziale vorliegt. Für ihre Berechnungen griffen die Autoren auf dieselben Simulationsmodelle und Szenarien zurück, auf welchen die „Energieperspektiven für die Schweiz bis 2050“ des Bundesamtes für Energie beruhen. (mai)