Chronologie eines Jahrhundertprojekts

Chronologie eines Jahrhundertprojekts

Gefäss: 
 
1947
Carl Eduard Gruner, Ingenieur und Verkehrsplaner aus Basel, skizziert die visionäre Idee eines Gotthard-Basistunnels als Teil eines Schnellbahnsystems.
 
60er-Jahre
Der Bund setzt 1963 die Kommission „Eisenbahntunnel durch die Alpen“ (KEA) ein. Sie evaluiert verschiedene Basistunnel-Lösungen und empfiehlt 1970 den Bau eines Gotthard-Basistunnels von Erstfeld nach Biasca.
 
70er-Jahre
Eine neue Kommission wird eingesetzt, die die vorgeschlagenen Varianten erneut prüfen soll. Allerdings sind sich Gotthard-, Simplon- und Splügenbefürworter nicht einig und blockieren mit der Rezession die Tunnelvorhaben. Dennoch erteilt der Bundesrat der SBB 1971 den Auftrag, das Bauprojekt für die Gotthard-Basislinie Erstfeld-Biasca auszuarbeiten, um eine schnelle Aufname der Bauarbeiten zu ermöglichen. 1975 wird das Bauprojekt vorgelegt.
 
80er-Jahre
1983 befindet der Bundesrat in einem Bericht eine neue Eisenbahn-Alpentransversale als „nicht dringlich“. 1986 werden in neuen Evaluationsstudien Varianten für eine durchgehende Flachbahn vom nördlichen Alpenrand bis zur südlichen Landesgrenze untersucht. Nach der Vernehmlassung durch die Kantone beschliesst der Bundesrat 1989 die Realisierung einer sogenannten „Netzvariante“, die eine Kombination von Gotthard-Basistunnel, Lötschberg-Basistunnel sowie Hirzeltunnel für die Anbindung der Ostschweiz vorsieht.
 
1992
2. Mai: Die Schweiz verpflichtet sich im Transitabkommen gegenuüber der Europäischen Gemeinschaft, die vereinbarten Verkehrskapazitäten zu schaffen.
 
27. September: Das Schweizer Stimmvolk segnet mit einem Mehr von 64 Prozent den Bundesbeschluss über den Bau der schweizerischen Eisenbahn-Alpentransversale (Alpentransit-Beschluss) ab. Damit wird die Grundlage für die Planung und den Bau der NEAT Achsen Gotthard und Lötschberg geschaffen.
 
1993
1. September: Die SBB übernimmt mit der Projektorganisation AlpTransit vom Bundesamt für Verkehr die Verantwortung für das Projekt „AlpTransit Gotthard“. Dieses besteht aus der Gotthard-Basislinie von Arth-Goldau bis Lugano und der Integration Ostschweiz. Die SBB verpflichtet sich, die Vorprojekte im gegebenen Kostenrahmen vorzulegen.
 
4. Oktober: Spatenstich für das Sondiersystem Piora: Die Lage, Ausdehnung und die geologischhydrogeologischen Eigenschaften der Piora-Mulde werden erkundet. Die Sondierbohrungen sollen Hinweise zur geotechnisch gunstigsten Linienfuhrung des Gotthard-Basistunnels liefern.
 
1994
20. Februar: Die „Alpen-Initiative“ wird in einer Volksabstimmung angenommen. Der Alpenschutz wird in der Verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft verankert.
 
1995
12. April: Der Bundesrat genehmigt – auf der Basis des Antrags der SBB – die Linienführung für den Gotthard-Basistunnel zwischen Erstfeld und Bodio und für die offene Strecke Bodio – Giustizia. Das künftige System des Gotthardeisenbahntunnels wird festgelegt: Zwei Einspurröhren, die mit rund 180 Querschlägen verbunden sind und gegenseitig als Rettungsräume dienen. Ebenfalls sieht man zwei Multifunktionsstellen in Sedrun und Faido vor, die unter anderem als Spurwechsel und Nothaltestellen dienen können. Insgesamt soll das Tunnelsystem eine Gesamtlänge von 153.4 Kilometern aufweisen.
 
27. Juni: Das Eidgenössische Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement (heute Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, UVEK) setzt die interdepartementale Arbeitsgruppe „Finanzierung des öffentlichen Verkehrs“ (FöV) ein. In deren Bericht „Bau und Finanzierung der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs“ wird die Eigenwirtschaftlichkeit der Neat in Frage gestellt.
 
3. Oktober: Das Plangenehmigungsverfahren für die Teilabschnitte Amsteg bis Bodio des Gotthard-Basistunnels und die offene Strecke Bodio – Giustizia wird eingeleitet. Die Arbeiten am Bauprojekt starten.
 
1996
31. März: Die Erkundungsbohrungen ab der Stollenbrust des Sondierstollens Piora treffen auf zuckerkörnigen, wasserführenden Dolomit der Piora-Mulde.
 
15. April: Baubeginn am Zwischenangriff Sedrun: Die ersten Vorbereitungs- und Sondierungsarbeiten für den Gotthard-Basistunnel beginnen. Auch das AlpTransit-Besucherzentrum Sedrun wird eröffnett.
 
24. April: Der Bundesrat fällt seinen Entscheid zu Bau und Finanzierung der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs. Er beschliesst, das Projekt Neat zu etappieren. Vom Gesamtprojekt gemäss der Volksabstimmung von 1992 sollen auf der Gotthardachse nur die Basistunnels am Zimmerberg, am Gotthard und am Ceneri gebaut werden, der Lötschberg-Basistunnel teilweise nur einspurig. Die meisten der bis dahin geplanten Zufahrtslinien, unter ihnen der Hirzeltunnel, werden zurückgestellt.
 
26. Juni: Der Bundesrat verabschiedet die Botschaft „Bau und Finanzierung der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs“ (FinöV) zuhanden des Parlaments. Das Investitionsprogramm von 30 Milliarden Franken umfasst neben der Neat noch drei weitere Grossprojekte des öffentlichen Verkehrs: Bahn 2000, Lärmschutzmassnahmen sowie die Anbindung der Schweiz an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Nachbarländer.
 
1997
30. Januar: Die erste Sondierbohrung hat die Piora-Mulde auf Niveau des Sondierstollens durchquert und ist im Norden auf Gestein des Gotthard-Massivs gestossen. Die Piora-Mulde ist an dieser Stelle 250 Meter breit und besteht aus wasserführendem, zuckerkörnigem Dolomit unter hohem Wasserdruck.
 
1. Februar: Mit dem Spatenstich für den Sondierstollen Sigirino beginnt die Erkundung der Geologie am Ceneri.
 
20. Oktober: Nach dem Rücktritt des langjährigen SBB-Delegierten für Alptransit, Peter Zuber, werden die Geschäfte interimistisch von seinem Stellvertreter Peter Zbinden übernommen.
 
1998
20. März: Das Parlament verabschiedet die Botschaft FinöV mit angepasstem Bauprogramm und Finanzierungskonzept. Der Investitionsumfang für alle Grossprojekte beträgt 30 Milliarden Franken. Das Projekt Neat enthält die Basistunnels am Gotthard, Lötschberg, Ceneri und Zimmerberg sowie der Anschluss der Ostschweiz an die Gotthardlinie im Raum Zürichsee. Die Finanzierung erfolgt zu 55 Prozent aus der Schwerverkehrsabgabe, zu 19 Prozent aus der Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.1 Prozent, zu 10 Prozent aus Treibstoffzollerträgen, der Rest aus Darlehen.
 
8. Mai: Die Sondierarbeiten an der Pioramulde werden abgeschlossen. Die Ergebnisse stimmen optimistisch: Die Gesteine der Pioramulde sind auf Niveau des Basistunnels fest, kompakt und trocken und können mit einer Tunnelbohrmaschine oder mit Sprengarbeiten durchörtert werden.
 
12. Mai: Die AlpTransit Gotthard AG wird gegründet. Sie geht aus der SBB-Hauptabteilung AlpTransit hervor, die bisher für die Planung der Neat-Gotthard-Achse zuständig war. Das Aktienkapital der hundertprozentigen SBB-Tochtergesellschaft beträgt fünf Millionen Franken. Direktor der Gesellschaft wird Peter Zbinden.
 
27. September: Die eidgenössische Volksabstimmung zur leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe LSVA wird angenommen. Diese ermöglicht die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Schiene im Transportmarkt.
 
29. November: Das Schweizer Stimmvolk nimmt die Vorlage über Bau und Finanzierung von Infrastrukturvorhaben des öffentlichen Verkehrs mit 63.5 Prozent an.
 
1999
4. Februar: In Sedrun fällt der Startschuss für den Bau des 800 Meter tiefen Hauptschachts. Dieser erschliesst die Baustelle auf Tunnelniveau.
 
30. März: Das UVEK erteilt die offizielle Genehmigung für den Gotthard-Basistunnel. Die Ausschreibungsverfahren für die Bauarbeiten an den Tunnelabschnitten Amsteg, Sedrun, Faido und Bodio können beginnen. Für den nördlichsten Tunnelabschnitt Erstfeld ist das Plangenehmigungsverfahren beim UVEK noch im Gange.
 
4. November: Auf der Baustelle in Amsteg beginnen mit den ersten Sprengungen die Vortriebsarbeiten für den 1.8 Kilometer langen Zugangsstollen. Dies bedeutet offizieller Baubeginn des Gotthard-Basistunnels auf der Alpen-Nordseite.
 
2000
1. März: Die Tunnelbauer stellen den 800 Meter tiefen Hauptschacht in Sedrun fertig und erreichen damit das Niveau des zukünftigen Gotthard-Basistunnels.
 
10. Juli: Auch auf der Tessiner Seite in Bodio beginnen mit einer ersten Sprengung die Bauarbeiten. Zuerst wird ein 1.2 Kilometer langer Umgehungsstollen erstellt.
 
2001
13. Juni: Die beiden ersten grossen Baulose werden vergeben. Eine einzige Arbeitsgemeinschaft hat den Zuschlag für die Erstellung der 15 und 14 Kilometer langen Teilabschnitte von Bodio bis Faido und von Faido bis Sedrun mit Tunnelbohrmaschinen erhalten. Auch der Bau der Multifunktionsstelle in Faido gehört zum Auftrag.
 
30. August: In Bodio ist der erste von 57 Kilometern des Gotthard-Basistunnels fertig ausgebrochen.
 
2002
23. Januar: Der erste Jahresfilm über den Bau des längsten Eisenbahntunnels der Welt wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
 
6. März: Die Bauarbeiten an der Multifunktionsstelle Faido beginnen, nachdem der Zugangsstollen bis zum Fusspunkt fertig gestellt ist.
 
7. November: Auf der Baustelle in Bodio hat die erste Tunnelbohrmaschine die Vortriebsarbeit aufgenommen. Sie hat 15 Kilometer Fels bis Faido vor sich.
 
2003
26. März: Das Besucherzentrum Pollegio beim Südportal des Gotthard-Basistunnels wird eröffnet. Es beherbergt eine Ausstellung zum Projekt und dient als Ausgangspunkt für geführte Baustellenbesichtigungen.
 
27. Mai: Auf der Alpennordseite in Amsteg nimmt die erste Tunnelbohrmaschine die Vortriebsarbeiten auf. Zuvor war der 177 Tonnen schwere Hauptantrieb der Maschine auf einen Nauen verladen und auf dem Seeweg von Luzern nach Flüelen transportiert worden.
 
26. Juni: In Sedrun durchschlägt die 250 Tonnen schwere Bohrmaschine den zweiten, 800 Meter tiefen Vertikalschacht. Dieser ist 32 Meter vom Hauptschacht entfernt und wird mit einer Liftanlage für den Transport von schweren Lasten ausgerüstet.
 
19. August: Auch die zweite Tunnelbohrmaschine nimmt in Amsteg die Vortriebsarbeiten auf. In Richtung Sedrun sind 11.4 Kilometer Fels zu durchbrechen.
 
10. September: Es zeigt sich, dass das 1998 beschlossene Finanzierungskonzept von zu optimistischen Annahmen ausging. Als Sofortmassnahmen schlägt der Bundesrat eine weitere Redimensionierung der Neat vor: Die Tunnelprojekte am Zimmerberg und am Hirzel werden zurückgestellt.
 
9. Dezember: In Köln zeichnet die Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen das Schweizer Neat-Projekt mit ihrem Preis aus. Gewürdigt wird der Innovationsschub, der für die europäischen Verkehrsverbindungen und den weltweiten Tunnelbau entsteht.
 
2004
19. Juli: In Erstfeld beginnen die Arbeiten am Nordportal des Gotthard-Basistunnels. Somit wird nun in allen fünf Teilabschnitten gebaut.
 
16. Dezember: Die beiden Tunnelbohrmaschinen Gabi I und Gabi II haben die halbe Strecke zwischen Amsteg und Sedrun durchfahren. Insgesamt sind über 40 Prozent des insgesamt 153.4 Kilometer langen Tunnelsystems des Gotthard-Basistunnels ausgebrochen.
 
2005
22. Juni: Der Bundesrat gibt den Verpflichtungskredit für den Bau des Ceneri-Basistunnels frei.
 
20. Juli: Auf der Baustelle in Faido werden Tunnelbesuche unter Tag angeboten.
 
30. August: Die Hälfte des Tunnelsystems des Gotthard-Basistunnels ist ausgebrochen. Die Arbeiten wurden
bisher je zur Hälfte mit Tunnelbohrmaschinen und mittels Sprengungen ausgeführt.
 
21. September: Im Teilabschnitt Sedrun wendet die AlpTransit Gotthard AG erstmals eine neuartige Technik der Felssicherung an. Um dem enormen Gebirgsdruck im Tavetscher Zwischenmassiv zu begegnen, werden deformierbare Stahlbogen eingebaut. Dank der neuen Technik gelingt es, das bautechnisch schwierige Tavetscher Zwischenmassiv Nord zu durchqueren.
 
2006
2. Juni: In Camorino, südlich von Bellinzona, beginnen mit der Grundsteinlegung für den Ceneri- Basistunnel offiziell die Bauarbeiten. Der 15..4 km lange Ceneri-Basistunnel, zwischen Camorino und Vezia bei Lugano wird zusammen mit dem Gotthard-Basistunnel die künftige Flachbahn durch die Alpen ermöglichen.
 
6. September: Erster Durchschlag einer Tunnelbohrmaschine im Gotthard-Basistunnel: Knapp vier Jahre nach dem Start in Bodio erreicht die Tunnelbohrmaschine die Multifunktionsstelle Faido. Der Durchschlag erfolgte mit einer geringen horizontalen Abweichung von fünf Centimeter und einer vertikalen Abweichung von knapp zwei Centimetern.
 
2007
29. März: Stabsübergabe an der Spitze der AlpTransit Gotthard AG: Der bisherige Vorsitzende der Geschäftsleitung Peter Zbinden geht nach 15-jährigem Engagement für das Neat-Projekt in Pension. Neu übernimmt ETH-Bauingenieur Dr. Renzo Simoni die Führung des Unternehmens.
 
11. September: Mit der ersten Sprengung für den Zugangsstollen beginnen auf der Baustelle Sigirino die Ausbrucharbeiten für den Ceneri-Basistunnel.
 
17. Oktober: Durchschlag zwischen Sedrun und Amsteg: Neun Monate früher als geplant erfolgte der Durchschlag in der Weströhre des Gotthard-Basistunnels.
 
4. Dezember: Am Tag der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Mineure, beginnt der Tunnelvortrieb im Gotthard-Basistunnel bei Erstfeld. Zum Einsatz kommen die zwei revidierten Tunnelbohrmaschinen, die bereits den Teilabschnitt Amsteg ausgebrochen haben.
 
2008
14. März: In Erstfeld wird beim Nordportal des Gotthard-Basistunnels das Informations- und Besucherzentrum eröffnet.
 
29. April: In Luzern wird der Werkvertrag Bahntechnik unterzeichnet: Er umfasst die Ausführungsplanung und den Einbau der bahntechnischen Installationen im Gotthard-Basistunnel sowie auf den Anschlussstrecken ans bestehende Bahnnetz. Das Auftragsvolumen des grössten von der AlpTransit Gotthard AG vergebenen Bauloses beträgt 1,69 Milliarden Schweizer Franken.
 
16. September: Das Parlament bewilligt einen Gesamtkredit von 19,1 Milliarden Franken (Preisstand 1998, ohne Teuerung, Mehrwertsteuer und Bauzinsen) zur Realisierung der Neat. Auf die Achse Gotthard entfallen 13,157 Milliarden für Gotthard- und Ceneri-Basistunnel. Damit wird die seit 2004 bestehende Finanzierungslücke geschlossen.
 
15. Oktober: In der Oströhre des Gotthard-Basistunnels wird ein erstes Mal die Pioramulde gemeistert. Damit ist die geologisch anspruchsvolle Zone vollständig durchbohrt.
 
2009
3. Februar: Auch in der Weströhre des Gotthard-Basistunnels wird die Pioramulde erfolgreich bewältigt.
 
18. Mai: In Biasca beginnen die ersten Arbeiten an der bahntechnische Ausrüstung des Gotthard-Basistunnels.
 
11. Juni: Das Tunnelhauptlos am Ceneri wird vergeben. Es umfasst den Vortrieb der beiden je 11,5 Kilometer langen Einspurröhren des Ceneri-Basistunnels ab dem Zwischenangriff Sigirino.
 
16. Juni: Der Durchschlag zwischen Erstfeld und Amsteg ist geschafft. Mit horizontalen und vertikalen Abweichungen von weniger als einem Centimeter gelang der zweitletzte Durchschlag im Gotthard-Basistunnel mit sehr hoher Genauigkeit.
 
18. Dezember: Zwischen Amsteg und Sedrun ist der Rohbau in beiden Röhren und zwischen Bodio und Faido in der Weströhre abgeschlossen. Mehr als 40 Kilometer oder über einen Drittel des Gotthard- Basistunnels sind bereit für den Einbau der bahntechnischen Ausrüstung.
 
2010
10. März: Mit einer offiziellen ersten Sprengung beginnen in Sigirino die Hauptvortriebsarbeiten für den Ceneri-Basistunnel. Von der Installationskaverne Sigirino aus werden die beiden Röhren je Richtung Norden und Süden ausgebrochen.
 
12. April: Beim Südportal des Ceneri-Basistunnels in Vezia beginnt der Sprengvortrieb Richtung Norden.
 
25. Juni: Ab Südportal des Gotthard-Basistunnels, in der Weströhre zwischen Bodio und Faido, beginnt der Einbau der Bahntechnik. Bis 2012 wird das 16 Kilometer lange Teilstück vollständig mit den bahntechnischen Installationen wie Fahrbahn, Fahrdraht, Stromversorgung, Telekommunikations- und Sicherungsanlagen ausgerüstet.
 
15. Oktober: Weltrekord am Gotthard: Zwischen Sedrun und Faido erfolgt der erste Hauptdurchschlag: Der
Gotthard-Basistunnel ist in der Oströhre auf einer Länge vom 57 Kilometer in der Oströhre vollständig durchbrochen.
 
2010-2017
Einbau der Bahntechnik inklusive Testbetrieb
 
2017
Voraussichtliche Eröffnung des Gotthard-Basistunnels für den kommerziellen Betrieb.
 
2019
Voraussichtliche Eröffnung des Ceneri-Basistunnels für den kommerziellen Betrieb