Centre Le Corbusier öffnet seine Pforten

Centre Le Corbusier öffnet seine Pforten

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Im Centre Le Corbusier im Zürcher Seefeld lagern Pläne, Film- und Tonmaterial sowie Möbel, Literatur und Grafiken des Meisters. Diese werden der Öffentlichkeit nach langer Zeit wieder zugänglich gemacht.

Corbusiers letztes Bauwerk befand sich von 1967 bis Mai 2014 im Besitz von Heidi Weber, der Initiantin und Gründerin des Centre Corbusier, in dem zahlreiche Werke des Meisters lagern. Finanzielle Knappheit erlaubte Weber allerdings keinen regulären Ausstellungsbetrieb, so dass die Schätze der Öffentlichkeit weitgehend verborgen blieben.

Nun gehört der filigrane Pavillon mit der farbigen Glasfassade im Zürcher Seefeld ab sofort der Stadt. Was man gehofft, ist nun eingetreten. Nachdem das architektonische Juwel die Besitzerin gewechselt hat, gibt es einen regulären Ausstellungsbetrieb. Die touristische Attraktion ist von Juli bis Oktober jeweils von Mittwoch bis Sonntag zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 12 Franken. Zwei Tage der offenen Tür gibt es dieses Wochenende: am 12. und 13. Juli ist der Eintritt frei.

Dass der Andrang auf Geschichte und Pläne, Film- und Tonmaterial sowie Möbel, Literatur und Grafiken Le Corbusiers gross sein wird, ist klar. Interessierte müssen sich möglicherweise auf längere Wartezeiten gefasst machen, denn aus Rücksicht auf Haus und Exponate werden maximal 100 Besucher eingelassen. (cet)