Bund unterstützt Schwimmmekka auf dem Campus Sursee

Bund unterstützt Schwimmmekka auf dem Campus Sursee

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Auf dem Campus Sursee ist ein modernes Schwimmsportausbildung- und Kompetenzzentrum geplant, das internationalen Normen für den Schwimm- und Hallensport entspricht. Nun ist das total 54 Millionen Franken schwere Projekt einen entscheidenden Schritt weiter: Der Bund will es mit vier Millionen Franken unterstützen.

Neben einem Hallenbad mit 50-Meter-Schwimmbecken, einem Arbeitstaucherbecken, einem Ausbildungsbecken und einer Dreifachturnhalle sind ergänzende Sportinfrastrukturen und –angebote vorgesehen. Ein Parkhaus mit 400 Abstellplätzen ist ebenfalls Teil des Projektes. Dieses wurde bereits Anfang 2014 eröffnet. Der gesamte Komplex kostet rund 55 Millionen Franken.

Die Stiftung Campus Sursee investiert insgesamt rund 50 Millionen. Damit solle in einer Private Public Partnership möglich werden, was anderswo gescheitert sei, schreibt die Stiftung in ihrer Medienmitteilung. „Durch die Partnerschaft mit Swiss Swimming soll ein modernes Schwimmsport-Ausbildungs-Kompetenzzentrum von nationaler Bedeutung mit internationaler Ausstrahlung entstehen“, heisst es weiter. Denn EM- oder vielmehr WM-kompatible Becken, wie sie in Sursee entstehen sollen, gibt es in der Schweiz sonst nur noch in Genf und Zürich. Damit erreiche das geplante Schwimm- und Sportzentrum auf Empfehlung von Swiss Swimming die Aufnahme in den NASAK-Katalog (Nationales Sportanlagen Konzept: Katalog der Sportanlagen von nationaler Bedeutung).  „Der Campus Sursee soll künftig zur Schaltzentrale im gesamten Bereich der Ausbildung unseres Verbandes werden“, sagt Swiss-Swimming-Präsident Frank Lutz. Darum habe man sich auch dafür eingesetzt, den Nasak-Beitrag auf vier Millionen Franken zu erhöhen. Mittlerweile liegt nun eine Zusage für eine Investitionsbeihilfe von vier Millionen Franken vor.

Für die Schwimmhalle hatte die Stiftung Campus Sursee einen Architekturwettbewerb veranstaltet. Im Frühjahr konnte sich das Berner Büro Rolf Mühletaler gegen vier Mitbewerber durchsetzen. Zurzeit wird das Siegerprojekt überarbeitet. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2017 vorgesehen, im August soll die Halle eröffnet werden. (mai)