Botta-Projekt «gespült»

Botta-Projekt «gespült»

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Das Rheinecker Architekturbüro RLC setzte sich mit seinem Projekt im Wettbewerb für ein neues Hallenbad in Savognin deutlich gegen prominente Vorschläge durch.
 
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Die Sieger setzen den Bau in den Hang.
 
Am letzten Mittwoch stellte die Gemeinde Savognin das Ergebnis des Wettbewerbs für ein neues Sport-, Erlebnis- und Begegnungscenter Aqua Grischa vor. Von den fünf auf Einladung erarbeiten Projekte hob sich eines deutlich von der Konkurrenz ab: Das St. Galler Büro RLC setzt die Bauten in den Hang und präsentiert eine Lösung, die auch im Betrieb wirtschaftlich zu sein verspricht.
 
«Die Südostschweiz» zitiert den Bauherrenberater Hans-Heiner Kern, der sich zum gescheiterten Projekt von Mario Botta äusserte: Auch Botta hätte vorgesehen, den Bau in den Hang zu verlegen, jedoch sei sein Projekt zu gross angelegt worden. Bei der Nachbearbeitung hätte es Botta «gestaucht», was betriebliche Nachteile gebracht hätte.
 
Mit 39 000 Kubikmetern ebenfalls zu grossräumig geplant haben die Architekten Burckhardtpartner aus Bern. Zum Vergleich, das Projekt von RLC kommt mit 23 000 Kubikmetern für das Hallenbad aus. (mh)