Biel: Skelettbau als Innovationspark

Biel: Skelettbau als Innovationspark

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Teaserbild-Quelle: Visualisierungen zvg

Der Switzerland Innovation Park Biel/Bienne nimmt Gestalt an: Als Sieger des Architekturwettbewerbs für den Neubau ging das Team Waldrap mit dem Projekt „Flow“ hervor. Es schlägt einen dreischiffigen Skelettbau mit einer zweigeschossigen Werkhalle als Zentrum vor.

Nur wenige Gehminuten vom Bieler Stadtbahnhof entfernt entsteht ein Neubau für den Switzerland Innovation Park Biel/Bienne, der seit 2014 in provisorischen Räumlichkeiten als Pilotbetrieb besteht. Als Sieger aus dem anonymen Architekturwettbewerb im offenen Verfahren ist das Team Waldrap erkoren worden. Das Projekt heisst „Flow“. Es sieht laut einer Mitteilung der Innocampus AG, der Betriebsgesellschaft für den Standort Biel/Bienne, einen dreischiffigen Skelettbau mit einer Bruttogeschossfläche von rund 15‘000 Quadratmetern vor. Das räumliche Zentrum der Anlage bildet eine zweigeschossige Werkhalle, die von allen Seiten einsehbar ist. Sie sei der Mittelpunkt und das symbolische Herz des Gebäudes. Die Produktionsräume und Werkstätten werden im Parterre angeordnet. Durch eine Verglasung sind sie gut sichtbar.

Mit seinem Vorschlag habe Waldrap die Anforderung an Offenheit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit erfüllt. Der Neubau werde ein markantes, unverwechselbares Gesicht und hohe Erlebnisqualität schaffen. „Wir haben grössten Respekt vor der Herausforderung, eine Infrastruktur zu bauen für Bedürfnisse, die im Grossen und Ganzen definiert, jedoch heute im Detail teilweise noch nicht bekannt sind“, so Verwaltungsratspräsident Thomas Gfeller. Diese Offenheit müsse sein, sonst könne der Innovationspark seine Funktion als flexibles Flächenreservoir für Ansiedlungen nicht erfüllen.

Im Juni 2015 hat der Bundesrat entschieden, dass Biel/Bienne ein Netzwerkstandort des nationalen Generationenprojekts „Switzerland Innovation“ ist. Mit dem Neubau, so schreibt Innocampus, würden Infrastrukturen bereitgestellt, um neue Technologien und Produkte in der Zusammenarbeit zwischen Privatunternehmungen und Forschungsstellen zu ermöglichen und damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze anzuziehen. Der Bezugstermin ist für das Jahr 2019 angesetzt. (mt/pd)