Berner Wankdorf Platz: ARGE reichte Nachforderungen ein

Berner Wankdorf Platz: ARGE reichte Nachforderungen ein

Gefäss: 

Die Implenia, Marti AG und Frutiger AG haben Nachforderungen im Zusammenhang mit dem Bau von Berns neuem Wankdorfplatz  eingereicht.  Wie sich dies auf die ursprünglich veranschlagten Baukosten von rund 100 Millionen Franken auswirkt, dürfte  sich erst noch zeigen.

Seit Dezember 2012 ist der Berner Wankdorfplatz fertig gebaut. Trotzdem steht noch immer nicht fest, wie viel er tatsächlich gekostet hat. Laut der Zeitung Der Bund liegt bisher keine Schlussabrechnung vor. Die Arbeitsgmeinschaft der mit dem Bau von Platz und dazugehörigem unterirdischen Kreisel beauftragten Firmen  - Implenia, Marti AG und Frutiger AG -  haben Nachforderungen eingereicht.

Kantonsoberingenieur Stefan Studer erklärte auf Anfrage der Zeitung, dass die Nachforderungen der ARGE „verschiedenste Bereiche“ beträfen und „verschiedenste Auslöser“ hätten.  Konkrete Gründe wollte Studer keine angeben. Zur Summe der Forderungen schweigt der Kanton ebenfalls. Nach aktuellem Kenntnisstand gehe man davon aus, dass der bewilligte Kreditrahmen ausreiche, so Studer. Im Dezember 2005 rechnete man mit 100 Millionen Franken Baukosten.

Die Implenia gab gegenüber der Zeitung die geologischen Situation als Ursache für die Mehrkosten an. Implenia nenne „Materialzusammensetzung und Grundwassermengen“, die im Bereich der Wasserhaltung und der Baugrubenabschlösse einen höheren Aufwand ausgelöst hätten. Auskünfte zur Höhe der Nachforderungen erhielt die Zeitung von der Schweizer Bauriesin ebenfalls keine. (mai)