Bauwirtschaft Solothurn und Aargau: Eigenes Hüsli bleibt attraktiv

Bauwirtschaft Solothurn und Aargau: Eigenes Hüsli bleibt attraktiv

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Teaserbild-Quelle: Stefan Breitenmoser

Solothurn ist vom Bauboom der vergangenen Jahre nur gestreift worden. Die Bauinvestitionen im Hochbau (Bauhaupt- und Baunebengewerbe) zogen zwar gemäss den Zahlen der Docu Media Schweiz GmbH ebenfalls an, doch zu überhitzten Preisanstiegen im Immobilienmarkt kam es nicht.

2015 wurde die Borregaard-Zellstofffabrik in Luterbach gesprengt, um dem Pharmaunternehmen Biogen Platz zu schaffen.
Quelle: 
Stefan Breitenmoser

2015 wurde die Borregaard-Zellstofffabrik in Luterbach gesprengt, um dem Pharmaunternehmen Biogen Platz zu schaffen.

Solothurn:

Der Traum vom Einfamilienhaus ist für viele Solothurner Realität. Während in anderen Kantonen diese Wohnform als Auslaufmodell diskutiert und als Symbol der Zersiedlung angeprangert wird, huldigen die Bewohner des Kantons Solothurn das freistehende Haus mit einem einzigen Haushalt weiterhin als Ideal. 262 970 Einwohner lebten gemäss kantonaler Statistik 2013 in 128 510 Wohnungen. 35 Prozent dieser Wohnungen waren Einfamilienhäuser. Daran wird sich auch in Zukunft wenig ändern, wie die Baueingaben zeigen.

Aargau:

Für den erfolgsverwöhnten Kanton Aargau ­sind schwierigere Zeiten angebrochen. Im Januar schockierte der US-Konzern General Electric mit der Ankündigung, er baue 1300 Stellen an den Aargauer Standorten ab. Nach diesem schmerzhaften Verlust von Arbeitsplätzen in der Elektroindustrie musste einmal mehr die Wirtschaftsstrategie radikal hinterfragt werden. ­Denn 30 Prozent der Beschäftigten arbeiten in der ­Industrie, die sich aufgrund der hohen Lohnkosten in der Schweiz nur in der Spitzentechnologie gut zu behaupten vermag. Der Industrieanteil ist in keinem anderen Kanton der Schweiz so hoch, im schweizerischen Mittel beträgt er 22 Prozent. Mit 33 Prozent ist im Kanton Aargau die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie am stärksten vertreten, gefolgt vom Baugewerbe mit 26 Prozent und von den Chemie- und Kunststoffunternehmen mit 15 Prozent (Stand: 2012). (Urs Rüttimann)

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie im Baublatt 23 vom 10. Juni 2016.

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