Bausysteme

Bausysteme

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle: bb
 
Alho Systembau AG

Gut gedämmt

Das Modulbau-System «Energy» von Alho wurde im Hinblick auf die strengen Wärmedämmnachweise von Gebäuden konzipiert. In der Schweiz werden mit diesem Typ sämtliche kantonalen Vorschriften erfüllt. «Energy» eignet sich für temporäre Nutzungen ab 24 Monaten, und man kann die Module nicht nur kaufen, sondern auch mieten. Das neue System bietet sich für die zeitliche Auslagerung von Arbeitsplätzen, Klassenzimmern, Kindergärten und Arztpraxen an. Boden, Wände und Dach sind jeweils mit einer 240 Millimeter dicken Isolationsschicht ausgestattet, was einem U-Wert von 0,16 entspricht. Auch die Fenster erfüllen die aktuellen Dämmstandards mit einem U-Wert von 0,7. Der Ausbau kann vom Kunden mitbestimmt und so der jeweiligen Nutzung angepasst werden. Die Module sind in verschiedenen Grössen und Farben erhältlich, wobei im Mietbereich vorwiegend das drei mal sechs Meter messende Element zum Einsatz kommt. www.alho.ch
 
Egon Elsässer Bauindustrie GmbH. KG

Herzog & de Meuron und vorfabrizierte Betonteile

Effizienzsteigerung im Bauablauf war eines der zentralen Themen, das an der Swissbau im Fokus stand. Mit der rationellen Herstellung individueller Betonbauteile schafft die Egon Elsässer Bauindustrie GmbH & Co. KG, die im süddeutschen Geisingen unweit von Schaffhausen produziert, die Voraussetzungen für diese Optimierung. Das Familienunternehmen kann in Sachen industrieller Vorfabrikation auf einen reichen Erfahrungsschatz und eine hohe Qualität bauen, was viele Architekten und Planer aus der Schweiz seit nahezu 30 Jahren zu nutzen wissen. Der Exportanteil von Elsässer Betonteile beträgt über 50 Prozent des Gesamtumsatzes. Grosse Zukunftschancen sieht die Geschäftsführerin Marlies Elsässer-Heitz, die zusammen mit ihrem Vater und ihrem Mann das Unternehmen leitet, für schalglatte Wandelemente mit werkseitig eingebauter Isolation. Diese Thermowände können im Geschossbau vielfältig eingesetzt werden. Weil Beton eine gute Wärmespeicherfähigkeit besitzt und ein ausgezeichneter Wärmeleiter ist, können Deckenplatten auch als Heiz- und Kühlfläche genutzt werden. Durch den Einbau von hochdruckvernetzten «PE-X»-Rohren in die vorfabrizierten Platten steht weniger die Speichermassennutzung des Betons als die möglichst schnelle Regelung der Raumtemperatur im Vordergrund. Welche Stärken und Qualitäten die Betonbauteile von Elsässer besitzen, kann man beim Neubau der neuen Messehalle in Basel von Herzog & de Meuron entdecken.
www.elsaesser-beton.de
 
Furter & Co. AG

Cooler Look, Komfort und Sicherheit in einem

Die Furter & Co. AG aus Adilswil hat vier neue Produkte mit auf die Messe gebracht. Geschäftsführer Jürg Furter: «Als erste in der Schweiz führen wir eine Schutzbrille, die im unteren Bereich eine Sehkorrektur aufweist, in der Vergrösserung 1.5, 2 oder 2.5.» Damit braucht es keine separate Lesebrille mehr, wenn man zum Beispiel ein Detail auf einem Plan kontrollieren will. Neuheit Nummer zwei sind EVA-Sicherheitsstiefel, aus dem gleichen Material wie Crocs gefertigt und gerade noch 400 Gramm schwer. Als drittes präsentiert Furter Sicherheitsschuhe von Maxguard, die auf einen Blick wie Sneaker aussehen. «Ein Sicherheitsschuh, den junge Arbeiter gerne anziehen.» Neu ist auch die Sommerhose «EM471». «Viele Kantone verbieten kurze Hosen auf Baustellen», so Furter. «Diese lange Hose ist aus leichtem Material und bei Hitze angenehm zu tragen.» www.gummifurter.ch
 
Peter Bausysteme AG

Mit System zum Minergie-P Standard

Zwei Neuheiten konnte Georg Peter, Geschäftsleiter und VR-Präsident der ¬Peter Bausysteme AG, präsentieren: Eine weiterentwickelte Systemwand und eine Klimadecke. Aufbauend auf der industriell vorgefertigten Doppelwand
wird die Thermowand mit einer Kerndämmung produziert. Sie weist einen besseren U-Wert als Minergie-P-Standard auf. Schlag- und algengeschützt liegt die Isolation zwischen den zwei Betonschalen. Es ist nur noch ein Arbeitsgang nötig, und im Gegensatz zu Mauerwerk ist diese Systemwand erdbebensicher. Bei der Klimadecke handelt es sich um ein Filigran-Decken-Element in Kombination mit einem Heiz- und Kühlregister. Beim Minergie-Standard mit dichter Gebäudehülle und niedrigen Vorlauftemperaturen sind Decken-Strahlungsheizungen gefragt, weil hundert Prozent der Abstrahlungsfläche genutzt werden können.
www.peterbau.ch
 
Spanset AG

Gut geschützt und dennoch mobil

«Tempoline» heisst das temporäre Seilsicherungssystem der SpanSet AG. Gerade bei Hochhäusern, die im Trend liegen, spielt das Produkt seine Stärken aus. «Es eignet sich speziell für die Montage von Fassadenelementen bei gerüstlosem Bauen und darf für die Sicherung von drei Personen gleichzeitig eingesetzt werden», erklärt Produktmanager Jürg Leuenberger. Tempoline bietet optimalen Schutz gegen Absturz und grosse Bewegungsfreiheit. «Es ermöglicht ein Überfahren der Zwischenseilführungen mit dem Seilläufer, ohne umhängen und dabei die Sicherung lösen zu müssen», so Leuenberger. Erstmals zum Einsatz kam das System beim Zürcher Prime Tower und hat sich zum Beispiel auch bei den Wohntürmen der Luzerner Swisspor-Arena, den Hochhäusern des Projekts Chur City West und der Grossüberbauung Richti Areal in Zürich bewährt.
www.spanset.ch
 
Tobler AG

Stufe um Stufe zum perfekten Gerüst

Diese Treppe gehört zu den Neuheiten der Tobler AG. Sie ist ein Teilstück des Modulgerüstes «Mato-8», das den Gerüstbauern dank der speziellen Verbindungstechnik absolute Flexibilität bietet. Der Einsatz von diesem Modulgerüstsystem steigert die Effizienz eines jeden Gerüstmonteurs um 50 Prozent und mehr, weil die Montage dank des leichten Gewichts und dem Keilkopfsystem nur mit einem Handgriff möglich ist. Das neue Treppenstück eignet sich aber vor allem für den Eventbereich, weil es sowohl während des Aufbaus als auch während des Anlasses als Tribünenzugang von den Besuchern benützt werden kann. Mato-8 ist eine der Eigenentwicklungen von Tobler AG, die als einziger Anbieter die Gerüste in der Schweiz herstellt. Neben Standardlösungen bietet das Unternehmen auch spezielle Masskonstruktionen auf Kundenwunsch.
www.tobler-ag.com
 
Velopa AG

Baukastensystem mit Streckmetall

Neuheiten hatte auch die Velopa AG zu bieten. Aus recycliertem Pet und Plastikabfällen lässt sie Parkbänke und Poller herstellen. Damit die nachhaltigen Produkte «Syntrewood» auch im Bereich der «grauen Energie» gut abschneiden, werden die Plastikabfälle nicht zu heiss aufgekocht, was weniger Energie verbraucht. «Das Resultat ist die Grobgranulierung im Material», erklärte Bruno Kaufmann, Product Manager. Syntrewood ist ein anpassungsfähiges Material, das sich schneiden, bohren und verleimen lässt. Eine anschliessende Oberflächenbehandlung ist nicht nötig. Das Baukastensystem mit Streckmetall stösst vor allem bei Architekten auf Interesse. «Quadro» dient nicht nur als Velo-Unterstand, sondern auch als Einhausung von Müllcontainern.
www.velopa.ch