Bauregion Zürich und Schaffhausen: Talfahrt bleibt ungebremst

Bauregion Zürich und Schaffhausen: Talfahrt bleibt ungebremst

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Teaserbild-Quelle: Katharina Wieland Mülle, pixelio.de

Wirtschaftlicher Erfolg brachte der Metropole Zürich Wohlstand. Deshalb ist sie auch ein Magnet für ausländische Fachkräfte. Währenddessen Schaffhausen nach dem Frankenschock in die Bredoulie geriet. Doch mittlerweile beginnt die schmerzhafte Restrukturierung der Exportindustrie zu wirken. 

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Katharina Wieland Mülle, pixelio.de

Stadt Schaffhausen

Zürich: Nach einem starken Jahresauftakt tauchten die Hochbauinvestitionen im zweiten Semester 2016 im Vergleich zum Vorjahressemester jedoch deutlich um 16,3 %. Das Bauhauptgewerbe wird die rückläufigen Baugesuche ab der zweiten Jahreshälfte zu spüren bekommen. Beim Ausbaugewerbe verschlechtert sich die Auftragslage ein Jahr verzögert ab Mitte 2018. Vor allem der Wirtschaftsbau schwächt sich ab. Die geplanten Bauausgaben im Industrie- und Gewerbesektor brachen im 2. Semester 2016 gegenüber dem Vorjahressemester um 65,1 % ein und im Dienstleistungssektor um 63,4 %. Der Wirtschaftsbau war in den vergangenen Jahren für die Zürcher Baukonjunktur von grosser Bedeutung.

Schaffhausen: Mit dem 2016 gegenüber dem Vorjahr um 16,1 % tieferen Volumen hat die Schaffhauser Baukonjunktur aber noch keinen Boden gefunden. Vielmehr gab die Investitionstätigkeit im 2. Semester 2016 gegenüber dem Vorjahressemester nochmals deutlich um 29,8 % nach. Das Bauhauptgewerbe bekommt die rückläufigen Baugesuche mit einem Jahr und das Ausbaugewerbe mit zwei Jahren Verzögerung zu spüren. (Urs Rüttimann)

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie im Baublatt 07 vom 17. Februar 2017.

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