Baumaterial: Swissness ist Trumpf

Baumaterial: Swissness ist Trumpf

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Teaserbild-Quelle: flickr.com, Christian Schnettelker, CC

Wie viel Schweiz steckt eigentlich in unseren Häusern? Sehr viel, hat bauschweiz.ch jüngst herausgefunden. Wichtige Baustoffe wie Backsteine, Beton, Isolationen, Wärmedämmungen und Fenster sind demnach echt „Marke Schweiz“.

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flickr.com, Christian Schnettelker, CC
Fenster, Symbolbild

Wenn es um Kleider, Unterhaltungselektronik und so weiter geht, wissen wir: Vieles ist Made in China. Aber in Sachen Hausbau und Baustoffe kann sich das Label Swiss Made trotz Globalisierung der Wirtschaft erfolgreich behaupten, weiss bauschweiz.ch, das Portal für Bauen und Wohnen. Zum Beispiel Lichtschalter: Die meisten davon würden seit Jahrzehnten in Horgen gefertigt. Die Firma Feller habe in den letzten Jahren einiges in moderne Produktionsanlagen investiert und beschäftige rund 450 Personen. Auch Fenster sind echt schweizerisch: Die 4B Fenster AG in Hochdorf stellt laut bauschweiz.ch unter dem Label Swiss Made Jahr für Jahr über 120 000 Fenster her. Die Firma Keller Spiegelschränke in Roggwil zählt zu den führenden Anbietern von Spiegelschränken in der Schweiz. Das Unternehmen Schmidlin ist bekannt für seine Schweizer Bade- und Duschwannen.

Trotzdem herrscht nicht allerorts Friede, Freude, Eierkuchen. Die Konkurrenz wächst nämlich. Vor allem Bauteile, die leicht transportiert werden könnten, würden immer mehr Auftraggeber im Ausland bestellen – sei es in Sachen Küchen oder Haushalt- und Sanitärapparate. (mt)