Bauma München: Grösster Treff der Baumaschinen-Branche

Bauma München: Grösster Treff der Baumaschinen-Branche

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Teaserbild-Quelle: Foto: Liebherr / Alle folgenden Fotos: Claudia Bertoldi

Alle drei Jahre findet die Bauma in München statt. Mit enormen Aufwand wird die Messe jeweils vorbereitet. Seit Oktober wurde aufgebaut und montiert. An den sieben Tagen präsentierte sich in München jeder, der im Baumaschinensektor Rang und Namen hat, darunter auch über 40 Schweizer Firmen.

Die Bauma ist eine Messe der Superlative: gigantische Ausmasse, Tausende Aussteller aus aller Welt, Maschinen und Anlagen von enormen Dimensionen sowie Hunderttausende Schaulustige, die auf das Messeareal strömen. Mit den 605'000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf dem Areal des ehemaligen Münchner Flughafens Riem gilt die Bauma als die grösste Fachmesse der Baubranche der Welt.


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Rund 580'000 Besucher aus 200 Ländern nutzten vom 11. bis 17. April die Gelegenheit zu einem Messebesuch. Wer nun glaubt, die Bauma sei ausschliesslich ein Mekka der hartgesottenen Männer von der Baustelle, irrt. Baumaschinen faszinieren Gross und Klein, es ist ein generationenübergreifendes Phänomen. Ganze Familien, vom Kleinkind bis zum Grossvater, reisten gemeinsam an. Unzählige Oberschulklassen erhielten auf dem Gelände eine Führung und sahen die Neuigkeiten der Branche. Doch nach wie vor ist die Bauma vorrangig eine Fachmesse und viele Spezialisten informierten sich explizit in ihrem Fachbereich.

Zu sehen und erfahren gab es dabei mehr als zu bewältigen war. 3423 Aussteller aus 58 Ländern waren mit Ständen vertreten. 1263 deutsche und 2160 internationale Unternehmen stellten ihre neuesten Produkte und Weiterentwicklungen vor. Damit lag der Anteil der internationalen Aussteller mit 63 Prozent so hoch wie noch nie. Fast zehn Prozent mehr Besucher als bei der letzten Ausgabe 2013 wurden gezählt. Besonders stark vertreten waren dabei die Gäste aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Italien, Frankreich, aber auch aus Grossbritannien, Schweden, Polen, aus der Tschechischen Republik und der Russischen Föderation,

Wer die Bauma komplett besichtigen wollte, brauchte Durchhaltevermögen. Neben den 16 Messehallen boten enorme Freiflächen Platz für die Präsentation von Maschinen und Ausrüstungen für das komplette Baugewerbe sowie den Bohrsektor. Erstmals war in diesem Jahr auch der Minensektor vertreten: Diese Giganten des Tagebaus sorgten für besonderes Aufsehen. (cb)