Bauinvestitionen legten im ersten Quartal stark zu

Bauinvestitionen legten im ersten Quartal stark zu

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Der Bau verleiht der Schweizer Wirtschaft Schub. Begünstigt durch den milden Winter wuchs das Baugewerbe im ersten Quartal um 6,4 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Die Bauinvestitionen legten sogar um 11,5 Prozent zu.

Insgesamt stieg das Bruttoinlandprodukt (BIP) im ersten Quartal um 2,0 Prozent gegenüber dem Jahresauftakt 2013. Dies teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) heute mit. Verglichen mit dem Schlussquartal 2013 zeigte sich ein Wachstum von 0,5 Prozent.

Die Warenexporte ohne Wertsachen stiegen mit 5,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2013 ebenfalls stark an. Der Anstieg sei insbesondere Pharma- und Fahrzeugexporten zu verdanken, hiess es weiter. Die restlichen Rubriken wie Maschinen/Elektronik und Präzisionsinstrumente/Uhren/Bijouterie entwickelten sich hingegen leicht rückläufig. Gegenüber dem Vorquartal betrug der Exportzuwachs 2,0 Prozent.

Die Warenimporte ohne Wertsachen legten gegenüber dem Vergleichsquartal um 2,8 Prozent zu. Gegenüber dem Vorquartal verringerten sie sich hingegen um 0,8 Prozent.

Die Dienstleistungsexporte stiegen gegenüber dem Vorquartal um 1,3 Prozent. Die Dienstleistungsimporte bildeten sich um 1,3 Prozent zurück.

Auf der Produktionsseite trugen das verarbeitende Gewerbe, der Grosshandel sowie die Finanzindustrie am stärksten zum BIP-Wachstum bei. Demgegenüber sank die Wertschöpfung in der Energiebranche und im Gastgewerbe.

Der Staat gab gegenüber dem Vorquartal weniger Geld aus. Die Konsumausgaben des Staates und der Sozialversicherungen verringerten um 0,8 Prozent. Der Privatkonsum wuchs mit 0,1 Prozent nur gering. (sda)