Bauen wir bald nach Minergie Zero?

Bauen wir bald nach Minergie Zero?

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle: Thomas Staenz
Mit einem Positionspapier hat das Departement Architektur der ETH Zürich einen Expertenstreit vom Zaun gebrochen. Die Professoren fordern die Abkehr von den strengen Minergie-Dämmvorschriften. Ihre «Zero-Emissions Architecture» fokussiert stattdessen radikal auf die CO2-Reduktion. Das «baublatt» hat Armin Binz vom Verein Minergie und Marc Angélil von der ETH eingeladen, die Klingen zu kreuzen.

 

Der Minergie-Standard wurde 1998 von den Kantonen offiziell eingeführt. Was hat der Standard aus Ihrer Sicht bewirkt?
Armin Binz, Verein Minergie: Weil er von den Kantonen getragen wird, ist der Minergie-Standard zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Der Standard sollte strenger sein als die damaligen Vorschriften und technisch machbare, erschwingliche Gebäude mit hohem Nutzerkomfort ermöglichen. Heute stehen in der Schweiz 20 000 Minergie-Bauten und der Marktanteil liegt bei etwa einem Viertel.
 
Marc Angélil, Architekturdepartement ETH: Als Architekten kennen wir Minergie gut. Und wir haben den Standard am Anfang stark unterstützt. In der Zwischenzeit haben wir aber neue Konzepte entwickelt und realisiert. Diese Lösungen stellen die Wärmedämmung infrage, wie sie insbesondere der Minergie-P-Standard vorschreibt. Baut man mit Minergie-P, dann zwingen die Primäranforderungen an die Gebäudehülle zu unsinnigen Konstruktionen.
 
Binz: Der Minergie-P-Standard wurde als Elite-Standard konzipiert. Es war immer klar, dass er für den Architekten eine Herausforderung bedeutet. Zugleich erfüllt der Standard aber eine wichtige Funktion als Innovationstreiber. So hat er die Entwicklung von Dämmstoffen deutlich vorangebracht.
Warum stellt das Departement Architektur der ETH die Wärmedämmung infrage?
 
Angélil: Für die Dämmwirkung sind die ersten fünf Zentimeter der Isolationsschicht enorm wichtig. Mit jedem weiteren Zentimeter Isolation sinkt die zusätzliche Dämmwirkung. Wir fordern nicht den Verzicht auf Isolation. Aber wir sind der Meinung, dass dieser Bereich optimiert werden muss. Zu starke Dämmung bedeutet einen unnötigen Materialverschleiss. Wir verabschieden uns nicht von der optimalen Wärmedämmung, sondern von der unsinnig starken.
 
Binz: Es ist unbestritten, dass die Wirksamkeit der Dämmung mit zunehmender Dicke weniger stark zunimmt. Unsere Standards sind diesbezüglich sehr gut untersucht. Eine Studie zeigt, dass die Ökobilanz des Wärmeschutzes eines Minergie-P-Gebäudes noch einmal deutlich besser ist als diejenige eines Minergie-Gebäudes – auch unter Berücksichtigung von Stoffflussaspekten und Ökobilanz.
 
Angélil: Wenn wir jetzt nachweisen könnten, dass wir in der Lage sind, ein emissionsfreies Gebäude zu bauen, das auch noch weniger Material braucht, dann wäre das doch fürs Minergie-Label eine Chance!
 
Binz: Natürlich. Ich finde den technischen Kern der «Zero-Emissions Architecture» ausgezeichnet: Erdreichkoppelung, hochleistungsfähige Wärmepumpen und einige Zusatzaggregate – dagegen gibt es nichts einzuwenden. Dieser Ansatz ist auch absolut Minergie-kompatibel. Wir vermissen bei Ihren Aussagen aber den Konjunktiv. Die neuen Komponenten in diesem Ansatz müssen sich erst einmal technisch und wirtschaftlich bewähren, bevor man die Lösung des Energieproblems proklamiert.
 
Angélil: In der Forschung müssen wir immer wieder im Konjunktiv reden mit dem Ziel, am Ende reale Lösungen zu haben. Mit den Hybridkollektoren ist uns das schon gelungen. Die saisonale Wärmespeicherung kriegen wir auch hin. Genügend leistungsfähige und marktfähige Wärmepumpen werden wir in zwei Jahren ebenfalls haben. Auf der Zeitachse ist das für mich schon morgen.
 
Binz: Wir hoffen alle, dass wir irgendwann so weit sind. Dann werde ich der Erste sein, der eine Reduktion der Wärmedämmung befürwortet. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es allerdings noch zu früh, die Isolation einfach für überflüssig zu erklären. Ich weiss nicht, wie viele Minergie-Projekte wegen dieser Polemik seitens der ETH gestorben sind. In jedem Fall hat sie bei Bauherren grosse Verunsicherung ausgelöst.
 
Sie spielen auf die heftige Kritik am Minergie-Standard an, welche die Publikation des Positionspapiers zur «Zero-Emissions Architecture» des ETH-Architekturdepartements (siehe Hintergrund) begleitet hat.
Binz: Ich finde es seltsam, dass man die Umgebung anschwärzen muss, damit das eigene Licht stärker leuchtet.
 
Angélil: Das haben wir in unserem Positionspapier nicht gemacht. Unsere Aussagen wurden zum Teil falsch wiedergegeben. Auch ich sage: Minergie ist eine Erfolgsgeschichte. Darauf bauen wir gerne auf. Im Augenblick sind wir aber der Meinung, dass Minergie auf dem Holzweg ist. Die Wärmedämmung – in dem Masse, wie sie von Minergie propagiert wird – führt zu einem unnötigen Verbrauch an Materialressourcen. Da gibt es enormes Sparpotenzial, wenn man weniger stark isoliert. Bei grossen Überbauungen wird das besonders augenfällig.
 
Binz: Das Material, das Sie sparen wollen, ist Wärmedämmstoff – und damit vor allem Luft.
 
Angélil: Trotzdem ist es ein Produkt, das man herstellen, anliefern, kleben und montieren muss. Das alles erfordert Energie, die wiederum nicht unbedingt emissionsfrei ist.
 
Binz: Wir haben gezeigt, dass der Nutzen der zusätzlichen Dämmung bei einem Minergie-P-Haus grösser ist als der Schaden: Sie sparen mehr Öl im Betrieb ein, als Sie für diese Wärmedämmstoffe benötigen.
 
Angélil: Aber Sie verbrennen immer noch Öl …
 
Binz: … oder die Wärmepumpe verbraucht wesentlich weniger Strom.
 
Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ein langfristiges Ziel, das die Kantone unter anderem mithilfe des Minergie-Ansatzes verfolgen. Diese Strategien stellt die ETH mit ihrer Kritik nun infrage.
Angélil: Das ist eine unserer Aufgaben: vorauszuschauen und die Politik darüber zu informieren, wie wir die Zukunft sehen. Das Konzept der 2000-Watt-Gesellschaft ist vor circa 15 Jahren an der ETH entstanden. Wir haben es zu Beginn unterstützt. Mittlerweile wissen wir, dass es nicht zum Ziel führt: Das Konzept müsste «1-Tonnen-CO2-Gesellschaft» heissen.
 
Binz: Sie haben dafür ja den Begriff «Paradigmenwechsel» in Anspruch genommen. Das ist ein grosses Wort. Damit erwecken Sie den Eindruck, das Energieproblem sei gelöst, jetzt hätten wir nur noch das CO2-Problem. Das stimmt so aber nicht.
 
Angélil: Ja, der Begriff ist bewusst gewählt, weil es sich hier effektiv um einen Paradigmenwechsel handelt, der ein Umdenken erfordert und die Ordnung der Dinge hinterfragt. Das CO2-Ziel ist bedeutender als das Energiesparziel.
 
Ihr Positionspapier hat vor allem auch in der Politik Verunsicherung ausgelöst.
Angélil: Es gibt nichts Besseres, als bei Politikern Verunsicherung auszulösen. So haben wir erreicht, dass jetzt eine Diskussion stattfindet.
 
Weshalb haben Sie nicht den direkten Dialog mit Minergie gesucht?
Angélil: Wir haben schon Versuche unternommen, den Dialog zu finden, das hat jedoch nie geklappt. Und vor einem Jahr wurden zwei Professoren des Departements Architektur von der 2000-Watt-Tagung ausgeladen, nachdem sie angekündigt hatten, dass sie eine andere Position aufzeigen möchten. Das ist bedenklich. Wenn mir das in einem autoritären Staat passiert, weil ich etwas infrage stelle, verstehe ich die Zusammenhänge, aber in der Schweiz? Wir wollten mit dem Positionspapier eine Debatte auslösen, denn nur so kommen wir weiter.
 
Binz: Es ist erfreulich, dass wir heute so miteinander reden können. Aber Ihr heftiger Auftritt und die grossen Worte vom Paradigmenwechsel haben aus Sicht von Minergie zu Schäden geführt.
 
Angélil: Wenn wir als Lebewesen auf unserem kleinen Planeten überleben wollen, müssen wir den CO2-Ausstoss massiv drosseln. Jetzt müssen wir zeigen, wie wir gemeinsam dieses Ziel erreichen können.
 
Binz: Wenn wir das Papier ernst nehmen, heisst das, dass wir auf Strom umstellen oder auf Holz, beides ist in der Schweiz CO2-frei. Wir haben Wasserkraft und AKW. Die Aussage, dass wir erneuerbare Energie im Überfluss haben, ist heikel, schliesslich wird derzeit intensiv diskutiert, ob wir neue AKW bauen wollen oder müssen.
 
Angélil: Mit Hybridkollektoren kann man mehr als genug Strom gewinnen. Von Atomstrom distanzieren wir uns klar.
 
Heikel an der Position des ETH-Architekturdepartements ist vor allem die Behauptung, Energie müsse nicht gespart werden, sofern sie erneuerbar sei.
Binz: Wenn ich höre, Energie sei im Überfluss vorhanden, läuten bei mir die Glocken!
 
Angélil: Wir sind der Meinung, dass nur dann Energie gespart werden muss, wenn sie CO2 oder andere Schadstoffe verursacht. Dann gilt es, unsere Bauten möglichst gut zu isolieren. Das ist für uns der falsche Weg, denn wir sollten primär dafür sorgen, dass keine schädigenden Emissionen produziert werden. Darum die Forderung nach einer Zero- Emissions-Architektur. Wir wollen natürlich kein Modell für Exzesse abgeben, aber wir sparen lieber Material als erneuerbare Energie. Diese muss man im richtigen Moment gewinnen und speichern. Wir müssen uns von einer fossilen Gesellschaft in Richtung einer solaren Gesellschaft bewegen. Sonnenenergie ist im Überfluss vorhanden. Wenn der Energiebedarf «sauber» gedeckt werden kann, dann muss er nicht weiter reduziert werden. Es geht also nicht um die Frage der Zentimeter bei der Dämmung von Gebäuden, sondern um die Haltung gegenüber der Sonne und der Nutzung von Technologien zur Verwertung dieses Angebots.
 
Binz: Was Sie aufzeigen, ist eine mögliche Langfriststrategie. Ich bin einer der Ersten, der einer Vision applaudiert. Aber im Moment sind wir noch bei Weitem nicht so weit, und sie können nicht einfach fordern, die Dämmung schon mal aufzugeben.
 
Angélil: Das sagen wir nicht, uns geht es vielmehr um eine Optimierung. Im Moment sind Sie auf dem Holzweg mit der 30-Zentimeter-Dämmung! Optimieren kann man nur, wenn man mehrere Systeme zueinander in Beziehung setzt. Es ist alles nur ein Mass verschiedener Komponenten, die in einem Gesamtsystem zusammenwirken. Indem wir neue Komponenten einführen – Hybridkollektoren, Erdspeicher, Niederhub-Wärmepumpen und so weiter –, reduziert sich die Stärke der Wärmedämmung deutlich. Ich habe viele Minergie-P-Häuser gebaut und oft erlebt, wie kompliziert und manchmal absurd es wird, den Standard einzuhalten. Natürlich kann man auch schöne Bauten machen mit dicken Wänden. Aber dann würde ich lieber massiv bauen, statt mit mehreren Isolierschichten. Die Dämmvorschriften machen nicht immer Sinn, und oft wird das Gebäude übermässig teuer.
 
Binz: Der Anteil an Minergie-P-Bauten macht nur gerade fünf Prozent aller zertifizierten Gebäude aus.
 
Angélil: Ja, aber die Gemeinden haben zum Teil die Vorschrift, danach zu bauen. Der Standard ist sozusagen rechtsgültig – da steckt eine ganze Industrie dahinter. Das Label wird missbraucht und ist quasi zum Gesetz geworden.
 
Binz: Ich gebe zu, dass es problematisch ist, Minergie-P gesetzlich vorzuschreiben, ohne abzuklären, ob die Situation überhaupt die Voraussetzungen dazu bietet. Da müssen wir bremsen, denn Minergie-P ist klar ein Elite-Standard.
 
Warum beharren Sie denn so auf der Dämmung?
Binz: Wenn namhafte Architekten so vehement protestieren, ignorieren wir das nicht einfach. Aber wir gehen auch nicht in Schreckstellung, sondern hören genau zu und versuchen, das aufzunehmen. Gut möglich, dass wir den Ruf nach mehr Flexibilität aufgreifen, um Minergie weiter zu verbessern.
 
Wollen Sie nicht einfach mehr Freiheiten für die Architekten und die Verantwortung für die hoch technologisierten Häuser an Ingenieure delegieren?
Angélil: Es stimmt, dass wir als Architekten auf die Erkenntnisse anderer Disziplinen angewiesen sind. Allgemein hat sich die Rolle des Architekten verändert in den letzten 15 Jahren. Wir operieren mit vielen Parametern, müssen Vorgaben von Gebäudetechnikern, Bauingenieuren, Ökonomen, Soziologen und so weiter berücksichtigen. Der Architekt muss daraus eine Synthese entwickeln. Da technische Anforderungen zunehmend an Bedeutung gewinnen, müssen wir auf diese intelligent reagieren. Mit unseren Häusern versuchen wir, die technischen Systeme in die Architektur zu integrieren.
 
Wie sieht denn der neue Minergie-A-Standard aus, der im März lanciert wird?
Binz: Bezüglich Dämmung kann ich noch nichts Genaues sagen. Was sicher bleibt, ist der Ansatz, dass der Energieverbrauch – und damit eben auch die CO2-Emissionen – minimiert werden sollen. Minergie wird dem Grundsatz treu bleiben, das Ziel vorzugeben, die technologischen Lösungen aber so offen wie möglich zu lassen. Erdsonden und Wärmepumpen werden eine wichtige Technologie darstellen. Wir werden sie aber sicher nicht vorschreiben. Das ist eine Haltungssache. Hingegen wird Minergie-A sicher die graue Energie einbeziehen und auch stärker auf den Haushaltstrom fokussieren als bei den bisherigen Standards.
 
Angélil: Ja, es bedarf eines neuen Minergie-Standards. Dieser sollte aber erst dann publik gemacht werden, wenn unsere Erkenntnisse in die Überlegungen eingeflossen sind.
 
Ist denn der Bau von Erdsonden auf jedem Terrain möglich?
Angélil: In 95 Prozent der Fälle, ja.
 
Binz: Das glaube ich nicht. Das Erdreich bietet viele Überraschungen und Bohrungen sind an vielen Orten aus Gewässerschutzgründen verboten. Zum Beispiel darf in der gesamten Innenstadt Zürichs mehrheitlich nicht gebohrt werden.
 
Angélil: Es muss ja nicht alles mit Bohrsystemen gelöst werden. Wir forschen auch an anderen Projekten und sprechen dabei beispielsweise von städtischen Zero-Emissions-Infrastrukturen. Es gilt, um Emissionen zu vermeiden, den energetischen Kontext eines Gebäudes zu erfassen und diese Energie zu ernten, zu speichern und zu nutzen: die Sonnenenergie, die gespeicherte Energie in der Erde, die Abwärme von Menschen und die Wärme von Maschinen in Büro-, Gewerbe- und Industriebauten – oder gar die Rückgewinnung der Energie aus dem Abwasser. Es gibt schon erfolgreiche Beispiele in der Schweiz, die darauf beruhen, die Wärme des Abwassers zu nutzen. Stellen Sie sich vor, wir könnten die Energie aus den Exkrementen von sieben Milliarden Menschen nutzen! Wir haben die Pflicht, an solchen Modellen zu arbeiten. Das Ziel für uns ist klar: Wir streben Emissionsfreiheit an.
 
Binz: Ja, aber es führen viele Wege nach Rom. Unser Ansatz ist, unter Einbezug sämtlicher Mittel und am jeweiligen Fall angepasst zu handeln. Das schliesst Wärmedämmung, effiziente Fenster, passive Sonnenenergie, Photovoltaik und so weiter ein. Am Ende ist es immer eine Frage des Masses.
 
Angélil: Ich habe einen Vorschlag: Wir möchten gerne mitreden bei der Ausarbeitung des nächsten Minergie-Standards. Der Arbeitstitel könnte Minergie-Zero-Emissions lauten. Ihnen bleibt nicht erspart, den Schritt von Minergie-P über Minergie-A zu Minergie-Zero-Emissions zu machen. Und wenn wir es gemeinsam schaffen würden, einen solchen Standard auszuarbeiten, würden wir die Schweiz in der Energie-Diskussion ganz vorne platzieren.
 
Anmerkung der Redaktion:
Nach dem Interview im Januar haben sich der Verein Minergie und das Departement Architektur der ETH Zürich geeinigt, eine Reihe von moderierten Workshops durchzuführen – mit dem Ziel, gemeinsam an möglichen Lösungen zu arbeiten. (mrm/ka)
 
 [[Infobox]]

Hintergrund

 
Ende 2010 veröffentlichte das Departement Architektur der ETH zum Abschluss der Tagung «Towards Zero-Emissions Architecture» ein Positionspapier, in dem die unterzeichnenden Professoren einen Paradigmenwechsel vom Energiesparen zur Emissionsfreiheit proklamierten. Ziel müsse die Senkung des CO2-Ausstosses pro Kopf und Jahr auf eine Tonne sein – die «1-Tonnen-CO2-Gesellschaft». Dieser neue Architekturansatz – die «Zero-Emissions Architecture» – verlasse bisherige Betrachtungsweisen wie Minergie und die «2000-Watt-Gesellschaft», die einseitig auf den Energieverbrauch fokussierten, heisst es im ETH-Papier. Insbesondere stellt es die Wärmedämmung von Minergie-P-Gebäuden in Frage. Auf diese Kritik hat der Verein Minergie seinerseits mit einem Positionspapier reagiert. (mrm)