Baublatt-Monatsstatistik Februar: Die Dynamik im Bau lässt weiter nach

Baublatt-Monatsstatistik Februar: Die Dynamik im Bau lässt weiter nach

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Teaserbild-Quelle: Urs Rüttimann

Noch befindet sich die Bauwirtschaft in einer robusten Verfassung. Die geplanten Bauinvestitionen jedoch gehen tendenziell zurück. Diese Entwicklung konnte bereits für die zweite Hälfte des Jahres 2016 ausgemacht werden.Auch der Februar bestätigt die Abschwächung der Baueingaben.

Im Herbst 2017 soll das neue Rehabilitationszentrum  für ambulante Patienten in Bad Zurzach AG fertiggestellt sein.
Quelle: 
Urs Rüttimann

Im Herbst 2017 soll das neue Rehabilitationszentrum  für ambulante Patienten in Bad Zurzach AG fertiggestellt sein.

Die Baugesuche sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,5% und zum vorangehenden Monat um 3,8%. Die Baubewilligungen stagnierten (Vorjahresmonat: +0,5%; vorangehender Monat: -

1,2%). Die Baugesuche gaben vor allem in der Deutschschweiz (Vorjahresmonat: -7%; vorangehender Monat: -11,6%) nach. In der Romandie (-1,4%, -3,1%) war der Rückgang wie bereits im Januar weniger stark. In der italienischen Schweiz (-30,5%; +57,2%) schwanken die monatlichen Werte stark. Tendenziell nehmen die Gesuche jedoch ebenfalls klar ab.

Seit dem 4. Quartal 2016 schwächen sich die Investitionen in den Wohnbau leicht ab. Der Anlagenotstand und die tiefen Zinsen stimulieren aber immer noch den Wohnbau, obschon die Leerwohnungsstände seit drei Jahren unmissverständlich steigen. Auch im Februar gingen die Baugesuche sowohl für mehrgeschossige Renditeliegenschaften (Vorjahresmonat: -4,8%; vorangehender Monat: -18,4 %) als auch für  Einfamilienhäuser (-10,6 %; -4,8%) zurück. Der Quartalsbericht im Baublatt 16/2017 wird klarer zeigen, ob die Vorsicht bei den Investoren doch noch Oberhand gewonnen hat. (Urs Rüttimann)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im Baublatt vom 24. März.

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