Baublatt-Monatsstatistik August: Bauwirtschaft ohne klare Richtung

Baublatt-Monatsstatistik August: Bauwirtschaft ohne klare Richtung

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Teaserbild-Quelle: Urs Rüttimann

Die Bauinvestitionen blieben im August flau. Die Zahl der Gesuche stieg gegenüber dem Vorjahresmonat nur um 0,4 %, und die Bewilligungen sanken um 0,5 %. Dabei hatte der diesjährige August einen Arbeitstag mehr. Im langjährigen Vergleich dieses Monats liegen die Gesuche und die Bewilligungen unter denjenigen der Krisenjahre 2008 / 09. Allerdings wird heute grossvolumiger und damit teurer gebaut, angestossen durch das im Mai 2014 in Kraft getretene Raumplanungsgesetz mit seinem Leitsatz des verdichteten Bauens.

Rückläufig waren die Baugesuche in der italienischen Schweiz (-26%) und in der Deutschschweiz (-0,3%). Die Romandie (+13,8%) konnte sich von ihrem tiefen Niveau im August 2015 lösen. Einen Schub von Baueingaben verzeichneten Genf (+95,8%) und Neuenburg (+79,2%). Im Wallis (+5%) indessen legten die Gesuche nur wenig zu und in den Kantonen Waadt (-2,7%) und Freiburg (-6,1%) gingen sie sogar zurück.

Der Wohnbau konnte sich gesamtschweizerisch gut halten. Er profitiert immer noch von den fehlenden Anlagemöglichkeiten im Finanzmarkt und den rekordtiefen Hypothekarzinsen. Die mehrgeschossigen Renditeliegenschaften erholten sich gegenüber dem Vorjahr um 10 %, und die Einfamilienhäuser sanken leicht um 2,8 %. Demgegenüber ist die Leerwohnungsquote 2016 gegenüber dem Vorjahr weiter von 1,19 % auf 1,30 % gestiegen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im Baublatt 38 vom 23. September 2016.

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