Basels Biozentrum gedeiht nicht

Basels Biozentrum gedeiht nicht

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Künftig sollen die Life-Sience-Bereiche der Universität Basel und der ETH Zürich auf dem Basler Schällemätteli-Areal in einem neuen Biozentrum zusammengefasst werden. Seine Grundsteinlegung dürfte nicht plangemäss stattfinden: Eine im Submissionsverfahren unterlegene Generalunternehmung rekurriert gegen die Vergabe des Hochbau-Auftrags.

Den Zuschlag hatte die Generalunternehmerin Erne AG erhalten, welche die Anstehenden Abrbeiten laut „Basellandschaflicher Zeitung“ mit 60 Millionen veranschlagt hatte.

Der Rekurs werde voraussichtlich zu einer Verzögerung der Hochbauarbeiten führen, teilte dazu das Basler Bau- und Verkehrsdepartement mit. Wie stark sich die Verzögerungen auf das Projekt auswirken werden, ist noch nicht klar. Wie Bau- und Verkehrsdepartment-Sprecher Marc Keller auf Anfrage der Zeitung sagte, kommt dies auf das Arbeitstempo der Gerichte und der Rekursbehörden an und darauf, wie weit die Kläger bereit sind, den Rechtsweg zu beschreiten.

Immerhin laufen die Tiefbauarbeiten auf dem Schällemätteli bereits, sie sollen am 13. Mai beendet sein. Dann hätte die Grundsteinlegung für das Gebäude aus der Feder des Zürcher Büros Ilg Santer stattfinden sollen. Ursprünglich war vorgesehen, dass der Turm im September 2017 fertig gestellt wird und dann 550 Mitarbeitern und 800 Studenten Raum bietet. Für den Neubau wird mit Kosten von 328 Millionen Franken gerechnet. (mai)

Quelle: 
zvg
So stellen sich die Ilg Santer Architekten das Biozentrum vor.