Bald gehts los am Galgenbucktunnel

Bald gehts los am Galgenbucktunnel

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Teaserbild-Quelle: zvg
Nächste Woche beginnen die letzten Arbeiten vor dem Baustart beim Galgenbucktunnel, der den Autobahnanschluss Schaffhausen Süd dereinst vor dem Kollaps bewahren wird. Das Bundesamt für Strassen informierte heute über den Stand der Dinge und den Zeitplan.
 
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Ein Tunnel von 1140 Metern Länge soll als Autobahnzubringer dafür sorgen, dass der Anschluss Schaffhausen Süd auch in Zukunft als solcher funktioniert. Heute bilden sich jeden Tag wegen der hohen Frequenz von 25’000 Fahrzeugen zwei bis drei Stunden Stau. Eine Umfahrungsmöglichkeit gibt es nicht.
 
Dass aber eine solche in Gestalt des Galgenbucktunnels einmal nötig sein würde, erkannten die Fachleute schon sehr früh: Seit 1970 findet sich das Projekt im kantonalen Richtplan. Die Eröffnung der Stadttangente 1996, die für eine gewisse Umlagerung des Verkehrs sorgte, war dann der massgebliche Grund dafür, dass das Vorhaben wieder aus den Schubladen geholt wurde.
 
Spatenstich im Sommer
 
Nun steht der Start der Bauarbeiten unmittelbar vor, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) heute mitteilte. Bereits im Februar fanden die Rodungen zur Freilegung des Baugeländes statt. Nächste Woche werden zwei Liegenschaften abgebrochen, und im Sommer soll der Spatenstich für die Tunnelarbeiten erfolgen. Der Galgenbucktunnel wird eine Röhre mit zwei Fahrspuren im Gegenverkehr erhalten, dazu Anschlussbauten in Schaffhausen selbst und im Klettgau, wo ein komplexer Doppelkreisel erstellt wird.
 
Für das Projekt, welches als Nationalstrassen-Zubringen vom Bund finanziert wird, rechnet das Astra mit Kosten von 240 Millionen Franken und einer Bauzeit von sieben Jahren. (bk)