Bald auch Haie im Zolli?

Bald auch Haie im Zolli?

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In naher Zukunft könnten in Basel auch Haie und Kraken daheim sein: Der Zoologische Garten Basel will am Rand der Innenstadt das erste Ozeanium der Schweiz bauen. Doch bevor es so weit ist, muss klar gestellt werden, wer bei der Heuwaage überhaupt bauen darf.
 
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Der Zolli plant ein Ozeanium mit Korallenriff und unter anderem mit Haifischen.
 
Der Zolli hat heute den Medien zwar noch kein Projekt aber immerhin seine Vision vorgestellt: Im Grossaquarium will der Basler Zoo die Welt der Ozeane mit Haien, Korallenriffen und Kraken zeigen. Als Standort für das Ozeanium haben die Verantwortlichen ein Areal direkt bei der Heuwaage unweit des jetzigen Zoo-Eingangs ausersehen. Eine Machbarkeitsstudie habe gezeigt, dass ein Gebäude für ein Grossaquarium auf diesem Gelände möglich sei, so Zoo-Direktor Olivier Pagan.
 
Zurzeit befinden sich auf dem Heuwaage-Areal Parkplätze. Diese sollen in ein unterirdisches Parkhaus verlegt werden, das man vis-à-vis des Zoo-Eingangs in einen Hang bauen will. Zwischen dem Eingang und dem Ozeanium soll entlang der Birsig eine frei zugängliche Erholungszone angelegt werden.
 
Ob das Ozeanium allerdings tatsächlich auf dem Heuwaage-Areal unterkommt, ist noch nicht klar. Einerseits muss das Parlament zuerst entscheiden, ob auf diesem Areal überhaupt ein Gebäude erstellt werden darf. Andererseits liegt es später an der Regierung zu bestimmen, wer dort überhaupt bauen darf. Denn das  Naturhistorische Museum Basel plant einen Neubau und als Standort dafür ebenfalls das Heuwaage-Areal im Auge.
 
Derweil wirbt der Zolli bereits mit dem Slogan "Basel liegt am Meer" für das Projekt. Fallen die Entscheide zu Gunsten des Ozeaniums, könnte dieses um das Jahr 2020 seine Tore öffnen. - Die Zoo-Verantwortlichen schätzen, dass die Kosten für das Vorhaben zwischen 50 und 70 Millionen Franken liegen - das meiste Geld sollen Private beisteuern. (sda/mai)