Autos sind auch Flugobjekte

Autos sind auch Flugobjekte

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Teaserbild-Quelle: Renaud Marion / M.A.D. Gallery / zvg

Bis zum Jahr 2000 würden alle Autos fliegen können. Davon war der französische Fotograf Renaud Marion als kleiner Junge überzeugt. Mittels Bildbearbeitung hat er seinen Bubentraum realisiert: Er entfernte Klassikern des Autodesigns Räder sowie Kotflügel und stellte sie vor Bauten aus den 70er-Jahren.

Für die Umgebung seiner schwebenden Autos suchte Marion Orte ohne Menschen und wiedererkennbare Gebäude.   „Ich suchte nach Architektur aus den 1970ern – für mich ist dieser Stil retro-futuristisch. Die Gebäude mussten imposant, gross und plastisch sein“, sagt Marion.

Dass er sich zudem für Autos aus vergangenen Jahrzehnten entschied, liegt daran, dass sie sich am ehesten mit seinen Kindheitsvorstellungen decken, wie ein fliegendes Auto auszusehen hat. Auf die Suche nach geeigneten Modellen ging er in Genf, weil er er originalgetreue Fahrzeuge und keine Miniaturen verwenden wollte. Als er die ersten Bilder im Internet veröffentlichte, weckte dies das Interesse von Autosammlern, deren wertvollste Stücke er in der Folge ebenfalls ablichten konnte. So gehören ein Mercedes 300 SL, ein Jaguar E-Type und ein Porsche 356 zu seinem fliegenden Fuhrpark.  (mai/pd)

Zurzeit ist Fotoserie in der M.A.D.-Gallerie in Genf ausgestellt. Mehr Informationen: www.mbandf.com