Ausstellungstipp: Arbeiten, Malochen und Krampfen

Ausstellungstipp: Arbeiten, Malochen und Krampfen

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Teaserbild-Quelle: Foto: Eduard Müller/Schweizerisches Nationalmuseum

Ob vor über einem Jahrhundert in einer Ziegelei oder heute im supermodernen Google-Büro: die Arbeit bestimmte schon immer ein Grossteil des Lebens. Im Schnitt verbringen Menschen heute einen Drittel ihres Daseins mit Geld verdienen.  

Ob vor über einem Jahrhundert in einer Ziegelei oder heute im supermodernen Google-Büro: die Arbeit bestimmte schon immer ein Grossteil des Lebens. Im Schnitt verbringen Menschen  heute einen Drittel ihres Daseins mit Geld verdienen.  

Das Landesmuseum widmet der Arbeitswelt eine spannende Fotoausstellung: Sie erzählt nicht nur vom Leben in Fabriken und Werkstätten, auf Baustellen oder Büros, sondern auch davon, wie sich die Arbeitswelt und der Blick auf das Erwerbsleben gewandelt hat. Daneben beleuchtet die Schau Themen wie die Arbeitsmigration oder die Berufsbildung. Und sie zeigt etwa, wie noch heute traditionelle Rollenbilder die Arbeit definieren können.  

Die ausgestellten Bilder stammen allesamt aus der umfangreichen Sammlung des Museums. Seit 2013 wird diese systematisch aufgearbeitet und soll dann ab nächstem Jahr im neuen Studienzentrum auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.  (mai)

Arbeit - Fotografien 1860 bis 2015, 11. September bis 3. Januar 2016
Schweizerisches Landesmuseum, Zürich
Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch, 10 bis 17 Uhr, Donnerstag 10 bis 19 Uhr, Freitag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
Weitere Informatioen: www.nationalmuseum.ch/d/microsites/2015/Zuerich/Arbeit.php