Ausgezeichnete Infrastruktur-Perlen

Ausgezeichnete Infrastruktur-Perlen

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Der Infrastrukturbau braucht dringend ein besseres Image. Das meint der Fachverband Infra und lanciert den Infra-Preis. Damit sollen Projekte, Organisationen oder Personen ausgezeichnet werden, die sich für ein positives Image des Infrastrukturbaus einsetzen. Bewerben kann man sich noch bis zum 22. Oktober.
 
„Mit dem Image der Infrastrukturbauer steht es im Allgemeinen nicht zum Besten“, heisst auf der Website zum Preis. Sie verursachten Staub, Lärm und Stau, so die landläufige Meinung. Aufklärung tue Not. Deshalb sollen mit dem Infrapreis Projekte, Organisationen und Personen ausgezeichnet werden, die sich für ein besseres Image des Infrastrukturbaus einsetzen. Diese „Perlen“ wolle der Fachverband Infra zeigen und mit dem Infra-Preis auszeichnen, schreibt der der Fachverband Infra in seiner Medienmitteilung. Den Möglichkeiten, um für den Infra-Preis in Frage zu kommen, seien grundsätzlich keine Grenzen gesetzt, heisst es weiter. Ausgezeichnet können Innovationen ebenso wie Tage der offenen Baustelle, Aufsehen erregende Werbeaktionen, Firmenauftritte, Nachwuchsförderung, besondere Bauprojekte oder Massnahmen aus dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Zentral ist dabei, dass die Projekte Vorbildcharakter haben müssen. Um den Preis bewerben können sich Bauherren, Unternehmen, Arbeitsgemeinschaften, Verantwortliche einzelner Bauprojekte, Verbände, Schulen oder Einzelpersonen aus der ganzen Schweiz.
 
Neben einem Preisgeld von 5000 Franken wird der Gewinner mit einem Pokal geehrt. Überdies wird im laut Mitteilung Aufmerksamkeit, Ruhm und Ehre zuteil. Der Gewinner wird an der nächsten Infra-Tagung (20. Januar 2011) auf der Bühne des KKL in Luzern bekannt gegeben. (mai/mgt)
 
Bewerben kann man sich bis zum 22. Oktober. Anmeldeformulare und weitere Informationen gibt es unter www.infra-schweiz.ch/preis.