Ausgefallenes Basislager in Melchtal

Ausgefallenes Basislager in Melchtal

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Ein Origami-Iglu? - Bei einer Umfrage hat dieses Biwak den Studenten am besten gefallen. (Markus Käch / HSLU) 1/4

Auf der Wiese beim Sportcamp in Melchtal bot sich gestern Abend ein abenteuerliches Bild: 50 Biwaks in allen Formen, Farben und unterschiedlichsten Materialien bildeten ein Basislager der ausgefallenen Art. Entwickelt worden waren die portablen Unterschlüpfe von Studenten der Hochschule Luzern, die sie gestern mit einer Übernachtung testeten.

Die Bandbreite der Biwaks war gross: Einige erinnerten an Iglus, andere an kubistisch angehauchte Skulpturen. Weniger hatten eine zelt- oder röhrenähnliche Form.  

Der Test war der Höhepunkt des interdisziplinären  Kontextmoduls „Bau“, an dem 250 Studenten aus den Bereichen Architektur, Bautechnik, Gebäudetechnik und Innenarchitektur teilgenommen haben. Das Biwak musste diverse Anforderungen erfüllen: Es sollte vor Witterungseinflüssen schützen sowie entsprechend tragfähig und behaglich sein. Eine weitere Bedingung war, dass es sich zu Fuss transportieren lässt, wobei die Hülle und die Tragkonstrutkion jederzeit miteinander verbunden zu sein hatten. „Am Anfang wusten wir noch nicht, was bei unserem Projekt herauskommen wird“, wird Innenarchitekturstudentin Céline Leist in der Medienmitteilung zitiert. „Jetzt sind wir froh, dass wir ein gut funktionierendes Biwak haben, in dem es nach kurzer Zeit schon 15 Grad ist.“  (mai)