Ausbau der Basler S-Bahn

Ausbau der Basler S-Bahn

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Die Bau- und Planungskommission (BPK) des Baselbieter Landrats fordert mehr Regio-S-Bahn-Züge auf den Strecken Basel-Laufen, Basel-Liestal sowie Liestal-Gelterkinden. Zudem wünscht die BPK wünscht eine Vorstudie für eine neue S-Bahn-Linie durchs Leimental ins Elsass.
 
Ihre Wunschliste hat die BPK anlässlich des regierungsrätlichen Berichtes zur Weiterentwicklung der Regio-S-Bahn publiziert. Den dazugehörigen Verpflichtungskredit von 3,1 Millionen Franken für die Jahre 2009 bis 2013 unterstützt sie einstimmig – allerdings unter der Bedingung, dass die Partnerkantone mitfinanzieren. Dabei verlangt die BPK unter anderem "mindestens" je zwei zusätzliche S-Bahn-Züge pro Stunde zwischen Basel und Laufen sowie Basel und Liestal.
 
Was das so genannte "Herzstück" des S-Bahn-Ausbaus betrifft, der neuen unterirdischen Verbindung zwischen Bahnhof SBB und badischem Bahnhof, unterstützt die BPK die grössrätliche Kommission mit dem Wunsch, auch die Variante Nord genauer abzuklären. Denn gemäss der BPK schliesst die Variante Nord durchs Voltaquartier eine Lücke im System des öffentlichen Verkehrs. Sie sie einfacher zu bauen, profitiere von bestehenden Anschlüssen und sei vielleicht auch schneller gebaut. Die Mehrkosten von 50'000 Fr. für die ergänzenden Abklärungen der Variante Nord bezahlt Basel-Stadt. - Die Regierungen beider Basel bevorzugen allerdings die City-Variante Mitte. (sda)