Aufrütteln um jeden Preis

Aufrütteln um jeden Preis

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Für ihre Sensibilisierungskampagne hat die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (Ekas) einen Werbespot produziert. Der Jury des Weltkongresses für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit war dieser Film den 1. Preis wert.
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Ein nasser Boden ist eine grosse Gefahrenzone. Vor allem, wenn er nicht abgesperrt oder gekennzeichnet ist.
 
Ein nasser, glitschiger Boden ohne Absperrung – direkt vor dem Lifteingang, wo viele Leute ein und aus gehen. Der Unfall scheint vorprogrammiert. Und tatsächlich, es passiert etwas. Allerdings anders als man denkt. Das überraschende Ende wird jedoch nicht verraten. Nur soviel: Mit dem Werbespot „Headbanger“ hat die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (Ekas) am Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Istanbul den 1. Preis gewonnen. Insgesamt wurden 232 Filme aus 30 Ländern eingereicht. Eine internationale Jury beurteilte die Filme nach Kriterien wie Wirkung, Behandlung des Themas, Gesamteindruck und Produktion. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Filme aus Brasilien und Grossbritannien.

Unfälle vermeiden

Mit dem Film sollte aber nicht nur die Jury überzeugt werden, sondern vor allem Mitarbeitende und Führungskräfte gleichermassen. Der Werbespot ist nämlich Teil einer Sensibilisierungskampagne, mit dem man die Öffentlichkeit aufrütteln möchte. Denn: Arbeitssicherheit betrifft alle. Durch Verhaltensänderungen, organisatorische und sicherheitstechnische Massnahmen lassen sich Unfälle wirksam vermeiden. Das Resultat ist laut Ekas klar: tiefere Kosten, niedrigere Prämien, weniger Ausfalltage und gesündere Mitarbeitende. (ffi/mgt)
 
 

Aufgaben der EKAS

Die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS fungiert im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz als Drehscheibe: Sie sorgt für die einheitliche Anwendung der Sicherheitsvorschriften in den Betrieben, die koordinierte Verteilung finanzieller Mittel und für eine partnerschaftliche, effiziente Zusammenarbeit von kantonalen Arbeitsinspektoraten, SECO, Suva und Fachorganisationen. Den Vorsitz über die 11-köpfige Kommission, in der auch die Delegierten der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen mitwirken, hat die Suva. (mgt)