Auf zu neuen Ufern

Auf zu neuen Ufern

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Teaserbild-Quelle: zvg
Die Zürcher Wasserschutzpolizei erhält am linken Seeufer eine neue Wache. Den Architekturwettbewerb für das Projekt gewannen die e2a eckert eckert architekten aus Zürich.
 
Die heutige Wache am Mythenquai stammt aus den 50er-Jahren. Mittlerweile sind die Platzverhältnisse dort dermassen prekär, dass sich die Polizei mit zusätzlichen Containerprovisorien behelfen muss. Ausserdem ist die Bausubstanz in einem schlechten Zustand. Deshalb hat das Amt für Hochbauten einen Projektwettbewerb im selektiven Verfahren ausgeschrieben. Eine der zentralen Vorgaben war, dass das Erscheinungsbild des Seebeckenbereichs zwischen Strandbad Mythenquai und Polytechnischem Ruderclub (PRC) beibehalten werden musste.
 
Der Vorschlag „Coray“ der e2a eckert eckert architekten konnte die Jury schliesslich überzeugen. Er besteht aus einem Hauptgebäude, den ein landseitiger Garagentrakt und eine seeseitige Bootshalle vervollständigen. Mit dem Siegerprojekt erhalte die Wache eine würdige Nachfolgerin, lobt das Hochbaudepartement den eleganten, langegezogenen Bau in seiner Medienmitteilung. Es ergänze die Reihe von teilweise denkmalgeschützten Bootshäusern aus den 1930er-Jahren in sinn- und stilvoller Weise, heisst es weiter. Dem Siegerteam sei es zudem gelungen, alle geforderten Nutzungen im Erdgeschoss auf kleinstmöglicher Fläche unterzubringen. Im Frühling 2016 soll der Bau bezugsbereit sein. Die Baukosten werden auf rund 12,6 Millionen geschätzt. (mai/mgt)