Auf die Spitze getrieben

Auf die Spitze getrieben

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Das bedeutendste verkehrsraumprägende Kunstwerk der Schweiz ist vollendet. Der Entwurf stammt vom griechischen Künstler Costa Varotsos und bildet den Auftakt zur Region Future Valley Lucerne.
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Ein rund 140 Meter langes Seil verbindet die beiden Elemente Schale und Nadel.
 
Vor rund fünf Jahren wurde die Idee lanciert, ein weithin sichtbares Zeichen zu setzen für das Entwicklungsgebiet Rontal. Die Landschaftskammer zwischen Zuger- und Vierwaldstättersee bildet einer der Entwicklungsschwerpunkte im Kanton Luzern und soll zum hochstehenden Produktions- und Dienstleistungstandort Future Valley Lucerne entwickelt werden. Eine Projektgruppe mit Interessierten und Unternehmen aus Root, dem Rontal und dem Kanton Luzern führte einen internationalen Wettbewerb durch, den der griechische Künstler Costas Varotsos gewann. In seinem Projekt "Tension – Energy" schlug er vor, zwei Kreisel mit künstlerischen Elementen auszustatten und diese mit einem 140 Meter langen Seil zu verbinden.
 
 Seit dem Wochenende steht im einen Rondell eine dynamisch gebogene Nadel, die Aufbruchstimmung und Dynamik der Unternehmen und Menschen im Tal symbolisiert. Im anderen Verkehrsrund befindet sich eine Betonschale, sie steht für Tradition und gewachsene Strukturen an den Talhängen. Verbunden werden die beiden Objekte mit einem Seil, das als Ausdruck steht für das Miteinander von Natur und High-Tech, von Tradition und Fortschritt. Während die 25 Meter hohe Nadel aus Stahl gebaut wurde, besteht die Betonschale aus Beton und das Seil aus einem Stahlkern mit einer Ummantelung aus Polypropylen. (tst)