Ark Nova: Musik in Aubergine und Pink

Ark Nova: Musik in Aubergine und Pink

Gefäss: 
Teaserbild-Quelle:
Musik in der Aubergine? Ark Nova 2014 in Sendai. (Lucerne Festival / Ark Nova)

Auberginefarben glänzt das riesige Gebilde ­in der Sonne und erinnert entfernt an das ­Gemüse, von dem es seine Farbe hat. Allerdings geht es in seinem rot-pinken Inneren nicht um ­kulinarische, sondern um musikalische Genüsse: Bei dem Objekt handelt sich um eine aufblasbare Konzerthalle.

Musik in der Aubergine? Ark Nova 2014 in Sendai. (Lucerne Festival / Ark Nova)

Sie besteht aus Polyesterfasergewebe und wurde ­so konstruiert, dass sie sich in wenigen Minuten aufbla­sen lässt. Es ist ein Gemeinschaftswerk des britischen Künstlers Anish ­Kapoor und des japanischen Architekten Arato Isozaki.

Ini­tianten der sogenannten «Ark Nova» selbst sind ­«Lucerne Festival»-Intendant Michael Haefliger und Masahide Kajimoto, Präsident von Kajimoto Music. Mit ihr wollen sie der vom Erdbeben von Fukushima ebenfalls heimgesuchten Region ­Higashi Nihon eine mobile Konzerthalle bieten. ­Seit 2013 ist das extravagante Gebilde in Japan unterwegs. Gut möglich, dass es dereinst einen Abstecher in die Schweiz macht. Wie das Newsportal zentralplus.ch dieser Tage berichtete, laufen Gespräche. Allerdings äusserte man sich beim ­«Lucerne Festival» und bei der Stadt Luzern auf Anfrage des Onlinemagazins zurückhaltend. Fest steht, dass Interesse da ist und dass sich das ­Projekt nicht vor 2018 realisieren lässt. (mai)