Architekt plant Zeppelin-Hotel

Architekt plant Zeppelin-Hotel

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Teaserbild-Quelle: Fredy Iseli
Am Bodensee landet bald ein Zeppelin. Das ist zumindest die Vision des Architekten Fredy Iseli. Er will dort eine 236 Meter lange Kopie des legendären Luftschiffs errichten, die als Luxushotel mit rund 500 Suiten dienen soll. Das Besondere am Projekt ist neben seiner Form auch die Bauweise.
 
Fredy Iseli
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Fredy Iseli
Für sein Hotel wandelt Fredy Iseli auf den Spuren des Luftschiffbauers Graf Zeppelin.
 
Gerade mal die Pfeiler und die verbindende Brückenkonstruktion, die für die nötige Stabilität sorgen sollen, sind aus Eisenbeton. Die Hülle besteht aus Glas und das Innere aus einem vom Architekten entwickelten und weltweit patentierten Verbundwerkstoff, der sogenannten Ecocell-Betonwabe. Sie besteht aus wiederverwertetem  Altpapier, das mittels einer zusammen mit der ETH entwickelten, mineralischen Beschichtung feuer- und wasserfest gemacht wurde. Im Verbund mit Holz-, Metall- oder Betonplatten hält der Baustoff enormen statischen Belastungen stand.
 
Ob der Ökobaustoff in der Praxis funktioniert, wird im Frühling 2014 getestet. Dann will Iseli ein Musterhaus daraus bauen. Ob später auch der voraussichtlich 200 Millionen Euro teure Zeppelin zustande kommt, wird sich zeigen. Zitat Iseli im «St. Galler Tagblatt»: «Die Zeit ist reif für ­etwas Verrücktes in der Bodenseeregion.»  (mai)
 
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: www.behn.ch/zeppelin/