Alte Gotthardstrecke soll schnell Unesco-Weltkulturerbe werden

Alte Gotthardstrecke soll schnell Unesco-Weltkulturerbe werden

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Eine RE 420-Lokomotive unterwegs in der Biaschina. (Kabellege /David Gubler, http://www.bahnbilder.ch, gemeinfrei))

Dass historische die Bergstrecke am Gotthard als Unesco Welterbe kandidiert, soll jetzt angestrebt werden. Dies fordern der Schweizer Heimatschutz und der Verband für Industrie- und Technikgeschichte Vintes.

Die historische Bergstrecke mit ihren Bauten sei einzigartig, heisst es in der Medienmitteilung. Sie verdiene den Schutz als Unesco-Weltkulturerbe. Wegweisende Entscheide dürften nicht erst 2025 fallen, wie der Bundesrat in einem Bericht auf ein Postulat des Urner Ständerats Isidor Baumann festgehalten habe.  – Laut Heimatschutz, der die Neat  als „technische Meisterleistung“ bezeichnet, stellt die schnelle Basisverbindung die historische Strecke infrage.

Der Heimatschutz hat sich immer wieder für den Gotthard engagiert: Unter Wahrung des Verbandsbeschwerderechts und im konstruktiven Gespräch sei es gelungen, die Stahlfachwerkbrücke bei Erstfeld zu erhalten. Zu seinen weiteren Verdiensten rechnet der Heimatschutz  etwa die Sicherung des Oberalpsaumwegs sowie dass im Zuge der Arbeiten an der Neat auf eine Deponie  in der Piottinoschlucht verzichtet wurde, damit Überreste des alten Gotthardverkehrswegs erhalten bleiben konnten.  (mai)

Eine RE 420-Lokomotive unterwegs in der Biaschina. (Kabellege /David Gubler, http://www.bahnbilder.ch, gemeinfrei))