Allreal steigert Gewinn 2016 leicht

Allreal steigert Gewinn 2016 leicht

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Das Zürcher Immobilienunternehmen Allreal hat im Geschäftsjahr 2016 bei einer tieferen Gesamtleistung unter dem Strich etwas mehr verdient. Insbesondere von Stockwerkverkäufen hat die Immobiliengesellschaft mit eigener Generalunternehmung profitiert.

Im Geschäftsjahr 2016 erzielte Allreal ein Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt von 173,6 Millionen Franken. Zum höchsten Gewinn in der Firmengeschichte beigetragen haben sowohl die beiden Geschäftsfelder Immobilien und Generalunternehmung als auch die deutliche positive Wertkorrektur des Portfolios.

Das Vermietungsgeschäft entwickelte sich in etwa stabil, wobei der Leerstand deutlich abgenommen hat. Die Erträge aus Vermietung und Verwaltung von Liegenschaften und das von der Generalunternehmung abgewickelte Projektvolumen ergaben 2016 eine Gesamtleistung von 671,7 Millionen Franken, was einer Abnahme um 15 Prozent entspricht. Dabei gingen die Mieterträge lediglich um 0,9 Prozent auf 173,3 Millionen Franken zurück, wie Allreal am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen hatte sich in der Berichtsperiode von Anlageliegenschaften getrennt.

Der durchschnittliche Leerstand im 3,5 Milliarden Franken schweren Immobilienpark nahm aufs Jahr gesehen allerdings ab und kompensierte damit zum einem gewissen Teil die weggebrochenen Einnahmen der verkauften Objekte. Konkret kam die Leerstandsquote am Bilanzstichtag bei im Branchendurchschnitt tiefen 5,1 Prozent zu liegen, dies nach 6,2 Prozent per Ende Juni und 7,5 Prozent per Ende 2015.

Eigentumswohnungen geben Schub

Das abgewickelte Projektvolumen der Generalunternehmung sank zwar um 19 Prozent auf 493,7 Millionen Franken. Der Geschäftserfolg legte aber um 6,6 Prozent auf 84,0 Millionen Franken zu, was mit einem deutlich höheren Gewinn von Stockwerkverkäufen zu erklären ist. Unter anderem wurden in Zürich, Mettmenstetten und Bülach Eigentumswohnungen verkauft.

Das Ergebnis auf Stufe EBIT kam insgesamt bei 180,6 Millionen Franken (+1,8 Prozent) zu liegen, wobei die Generalunternehmung aufgrund der genannten Stockwerkverkäufe einen Sprung um knapp 60 Prozent auf 34,4 Millionen Franken hinlegte.

Unter dem Strich verblieb mit 112,2 Millionen Franken 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Ausgeklammert sind hier Bewertungseffekte, die aus der turnusmässigen Neutaxierung des Immobilienparks stammen.

Diese resultierten im Berichtsjahr in einem Erfolg von verhältnismässig hohen 85 Millionen Franken nach knapp 16 Millionen Franken im Vorjahr.

Gehaltene Dividende

Für 2017 stellt das Management um Allreal-Chef Roger Herzog einen leichten Rückgang beim operativen Unternehmensergebnis in Aussicht.

Der Verwaltungsrat beantragt die Ausschüttung einer im Vergleich zum Vorjahr stabilen Dividende von 5,75 Franken je Aktie. Hier hatten Analysten im Durchschnitt mit 5,83 Franken gerechnet. (sda awp)