Alles oder nichts

Alles oder nichts

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Bereits in drei Jahren soll das neue Fussballstadion im Torfeld Süd fertig sein. Das zumindest wollen die Stadt Aarau, der FC Aarau und die Generalunternehmerin HRS. Voraussetzung dafür ist, dass keine Beschwerden mehr für Verzögerungen sorgen.

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In drei Jahren könnte das Fussballstadion eröffnet werden, sofern die Einwendungen bereinigt werden können.

Ginge es nach dem FC Aarau und der Stadt Aarau würde das Fussballstadion im Torfeld Süd auf Beginn der Saison 2016/2017 in Betrieb genommen werden. Einen Strich durch die Rechnung könnte ihnen allerdings ein Beschwerdeführer machen. Von den vier eingegangenen Einwendungen konnte bis jetzt nämlich nur eine auf dem Verhandlungsweg bereinigt werden. Über die drei anderen muss der Stadtrat im Rahmen der Baubewilligung entscheiden. Kommt es zu keiner Einigung, können die Einwendungen als Beschwerden weitergezogen werden. Der Stadtrat entscheidet voraussichtlich im Herbst über das Baugesuch. Nur wenn es keinen Weiterzug an die obere Instanz gibt, könnte die Baubewilligung Ende Jahr rechtskräftig werden.

Sobald Klarheit im rechtlichen Bereich herrscht, kann die Generalunternehmerin HRS nach Mietern für die Mantelnutzung suchen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass das höchstens ein Jahr lang dauert, sodass der Spatenstich bereits im Herbst 2014 erfolgen kann. Das Stadion dürfte demnach im Sommer 2016 eröffnet werden. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf 36 Millionen Franken. Für das ganze Projekt, Stadion inklusive Mantelnutzung, muss mit Gesamtkosten von gegen 120 Millionen Franken gerechnet werden.

Vor allem für den FC Aarau ist es von besonderer Bedeutung, dass der straffe Zeitplan eingehalten werden kann. Der Aufsteiger bekam die Lizenz für die am Wochenende beginnende Saison 2013/2014 in der Super League nur unter Auflagen. Aber auf die Dauer werden für den Fussballclub keine Ausnahmen mehr gemacht. „Ohne neues Stadion droht dem FC Aarau deshalb eine Zukunft im Regionalfussball“, brachte es Alfred Schmid, Präsident der FC Aarau, kürzlich in der „Sonntagszeitung“ auf dem Punkt. (ffi/sda)