Alle Obwaldner Gemeinden bleiben Energiestädte

Alle Obwaldner Gemeinden bleiben Energiestädte

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Die sieben Obwaldner Gemeinden sind kürzlich als Energiestädte reziertifiziert worden. Sie wollen die Herausforderungen im Energiebereich künftig gemeinsam angehen und haben hierfür unter dem Motto „Nachhaltig vorwärts“ eine Kooperation etabliert.

Im Jahr 2011 war Obwalden der erste Schweizer Kanton, der das Qualitätslabel „Energiestadt“ erhielt. Nun hat der Trägerverein Energiestadt festgestellt, dass alle sieben Gemeinden die Anforderungen für das Label weiterhin erfüllen und sie erneut ausgezeichnet. Wie es in einer Mitteilung heisst, wurde den Kommunen das Label vor wenigen Tagen anlässlich einer Feier übergeben.

Bereits im März letztes Jahr haben die Obwaldner Gemeinden, das Elektrizitätswerk Obwalden sowie der Kanton eine Vereinbarung unterzeichnet. Ziel war es, zukünftige Herausforderungen im Energiebereich vereint und gestärkt angehen zu können. Es ging ihnen darum, vorhandene Synergien noch besser zu nutzen. Inzwischen haben sie einige diesbezügliche Projekte lanciert. Zum Beispiel haben alle Hauseigentümer im Kanton das Angebot erhalten, ihre Heizung für 50 Franken überprüfen zu lassen. Anschliessend haben sie laut Mitteilung die Einstellungen an ihrer Heizung geändert und dadurch 20 Prozent der Heizkosten einsparen können. Auch ein Förderprogramm ging letztes Jahr an den Start. Hauseigentümer bekommen bis zu 500 Franken, wenn sie energiefressende Umwälzpumpen durch sparsamere ersetzen oder 1000 Franken, wenn sie Elektroboiler durch Wärmepumpenboiler ersetzen. Das Programm läuft noch bis Ende dieses Jahres. Des Weiteren erarbeitete die Energieregion Obwalden letzten Herbst ein Konzept zur Finanzierung von Solartankstellen. Und last, but not least, wollen die Obwaldner Energiestädte bis 2019 die nachhaltige Mobilität massiv fördern. (mt/pd)