Agglomerationen im Fokus der Raumplanung

Agglomerationen im Fokus der Raumplanung

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Insgesamt Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung lebt in Städten und Agglomerationen. Die neue Ausgabe der Zeitschrift «Forum Raumentwicklung» des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) zeigt auf, wie die Agglomerationspolitik des Bundes die Entwicklung von Verkehr und Siedlung besser aufeinander abstimmen will.
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Grenzen zwischen Stadt und Land verschwinden nach und nach. Im Bild: Lugano und Umgebung.
 
Mit dem Wachstum der Agglomerationen löst sich die Abgrenzung zwischen Stadt und Land zusehends auf. Dabei entwickeln sich Siedlungen häufig unkontrolliert, auch an Orten, die ungenügend vom öffentlichen Verkehr erschlossen sind.
 
Auf diese Entwicklung will der Bund mit unterschiedlichen Instrumenten reagieren: So sammelte man während der Jahre 2002 bis 2006 Dank insgesamt 31 Modellvorhaben Erfahrungen darin, wie die Zusammenarbeit in den Agglomerationen verbessert werden kann. Mit dem Infrastrukturfonds steht nun eine neue Möglichkeit zur Verfügung, damit die Agglomerationsprogramme in den nächsten 20 Jahren mit sechs Milliarden Franken unterstützt werden können. Voraussetzung dafür ist laut Medienmitteilung des Bundesamtes für Raumentwicklung, dass Bund, Kantone und Regionen ein Konzept entwickeln, welches die jeweilige Situation im Bereich Verkehr und Siedlung integriert angeht. Anhand dreier Beispiele wird im neuen Heft «Forum Raumentwicklung» des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) gezeigt, welche Ziele sich die Projektpartner gesetzt haben.
 
Auch auf die Quartiere wirkt sich der Urbanisierungsdruck laut ARE aus. Was häufig zu Problemen bei der sozialen Durchmischung, dem Wohnumfeld und der Infrastruktur führe. Der Bund fördere deshalb die die «Projets Urbains», die das aktuelle Heft ebenfalls vorstellt. Diese Projekte sollen gerade in mittelgrossen Städten helfen, die einzelnen Quartiere mit entsprechenden Prozessen aufzuwerten. Hierbei sind häufige Massnahmen etwa die Umnutzung von Brachen sowie Projekte im Umfeld einer Verkehrsachse. Auch hier illustrieren drei Beispiele, welche Ansätze im Detail verfolgt werden. (pd/mai)
 
Das Heft kann unter www.are.admin.ch als E-Paper heruntergeladen oder bestellt werden.