Abbau von 35 Arbeitsplätzen nicht ausgeschlossen

Abbau von 35 Arbeitsplätzen nicht ausgeschlossen

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Die Arbonia-Forster Holding AG prüft in der Sparte Kühltechnik eine Umstrukturierung und damit den Abbau von 35 Arbeitsplätzen. Gründe sind das schwieriger gewordene Marktumfeld, der starke Franken und der dadurch gewachsene Importdruck.
 
Die Arbonia-Forster Holdig AG (AFG) befindet sich in einer Umstrukturierungsphase.Dies kam bereits im letzten Geschäftsbericht zum Ausdruck. Unter dem neuen CEO Daniel Frutig wurde bereits die Geschäftsleitung verschlankt. Offenbar werden nun Restrukturierungen in den verschiedenen Geschäfts-Divisionen an die Hand genommen. Der Bereich Kühltechnik dürfte besonders im Fokus stehen. Der immer noch anhaltende Bauboom in der Schweiz ruft immer mehr ausländische Mitbewerber auch als Offertsteller auf den Plan. Zudem ist vorstellbar, dass zunehmend auch der Ersatzbedarf mit billigeren ausländischen Produkten gedeckt wird. Einbaukühlschränke internationaler Produzenten werden zunehmend in die Schweiz geliefert und durch führende Haushaltgerätespezialisten vertrieben

Einziger Einbaukühlgerätehersteller

Forster Kühltechnik, produziert mit rund 140 Mitarbeitern als einziger Hersteller der Schweiz Einbaukühlgeräte und beliefert seit 60 Jahren ausgewählte Grosskunden.  Gemäss AFG führt auch der teilweise Verlust eines Grossauftrags zu einer Anpassung der Produktionskapazitäten und allenfalls zu einem Abbau von 35 Mitarbeitenden. Wie das Unternehmen mitteilt, benötigt die Klärung der konkreten Folgen, aber auch möglicher Alternativen einige Zeit. Kündigungen wurden bis heute nicht ausgesprochen.
 
Der Transformationsprozess bei der AFG dürfte wohl noch einige Zeit anhalten. In der Schweiz und in Deutschland hält die AFG nach wie vor eine gute Marktposition. Mit ihren ausländischen Produktionsstätten in Deutschland, England, Frankreich, Tschechien, in der Slowakei, in den USA und China ist das Unternehmen weniger abhängig von der Situation rund um den starken Franken. Den Entwicklungen vor allem im europäischen Wirtschaftsraum kann sich die AFG jedoch nicht entziehen. Wie das Unternehmen schon vor Monaten kommunizierte, sollen mittelfristig 40 Prozent des Umsatzes ausserhalb der schweizerischen und der deutschen Märkte generiert werden.  (mai/mgt)