Aargau investiert 165 Millionen Franken in Verkehrsinfrastruktur

Aargau investiert 165 Millionen Franken in Verkehrsinfrastruktur

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Dieses Jahr investiert der Kanton Aargau 165 Millionen Franken in Ausbau, Verbesserungen und Werterhalt seiner Verkehrsinfrastruktur. Das sind 17 Millionen oder 11,5 Prozent mehr als im 2013. Mit diesem Geld sollen 82 laufende und 42 neue Projekte bedient werden. 

Neben der Verflüssigung des Verkehrs wird auch auf die Aufwertung von Ortsdurchfahrten grosses Gewicht gelegt. Ins Gewicht fallen dabei auch die Aufwendungen für grösseren Projekten im Zusammenhang mit dem Richtplan des Kantons. Konkret werden 40 Millionen für Belagserneuerungen und -Sanierungen sowie für Sanierungen von Brücken und Stützbauwerken ausgegeben, drei Millionen für die kantonalen Radrouten und 23 Millionen für Lärmschutzmassnahmen. 

Zu den gewichtigeren neuen Bauvorhaben im 2014 zählen, die neue SBB-Unterführung in Zofingen sowie der Baubeginn für die Verbindungsspange in Buchs zur Entlastung der Aarauer Zentrums. 

Auch in Zukunft werden dem Kanton Aargau die grossen Projekte nicht ausgehen: Eines davon ist die Umfahrung von Mellingen, die von den Stimmberechtigten vor bald zwei Jahren deutlich gutgeheissen worden war und nun durch Einsprachen - vor allem seitens WWF und VCS - blockiert wird. Weitere Bauvorhaben sind die vom Volk genehmigte, 46 Millionen Franken teure Südwestumfahrung von Brugg, die Südwestumfahrung von Sins oder die neue Reussbrücke Gnadenthal.

Öffentlicher Bau im Kanton boomt

Bereits 2012 haben die öffentlichen Bauinvestitionen des Kantons gegenüber dem Vorjahr um 16,5 Prozent zugenommen auf 1,061 Milliarden Franken. Dagegen stiegen die Bauausgaben beim privaten Bau nur um 1,1 Millionen Franken. Auch wenn genaue Zahlen für 2013 noch vorliegen, wird erwartet, dass sich die die Ausgaben für Bauvorhaben des Kantons rückläufig entwickelt haben. Bauvorhaben der Gemeinden und des Bundes im Aargau dürften diesen Rückgang jedoch mehr als wettgemacht haben. (mai)